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zurück in die Aula der Hochschule für bildende Künste

Hamburg: Restaurierung von "Die ewige Welle" abgeschlossen

 Nach der Teilrestaurierung kehrte das Gemälde "Die ewige Welle" in die Aula der Hochschule für bildende Künste zurück. Das 1912-18 entstandene monumentale Werk des Malers Willy von Beckerath erstrahlt wieder in seiner ursprünglichen Farbigkeit.

Im Herbst 2008 schlugen die Restauratoren des Denkmalschutzamtes Alarm: Über die Jahre hatten sich große Teile der Leinwand vom Putz abgelöst. "Die ewige Welle" drohte von der Wand zu fallen. Das Denkmalschutzamt vermittelte den Kontakt zur Stiftung Denkmalpflege Hamburg, die die Restaurierung mit einer großzügigen Spende von 81.500 Euro ermöglichte.

 Das 15 m breite Teilstück wurde von der Wand gelöst und für den Transport in die Restaurierungswerkstatt des Denkmalschutzamtes auf eine übergroße Rolle gewickelt. Inzwischen sind die restauratorischen Arbeiten abgeschlossen.

Das insgesamt 44 m breite und 4 m hohe, sich über drei Wandflächen erstreckende Monumentalbild stellt in einer Folge von acht Bildern den Aufstieg und Fall einer Kulturepoche symbolisch dar. Willy von Beckerath lehrte von 1907 bis 1931 an der Hochschule, damals noch Staatliche Kunstgewerbeschule, und leitete die Klasse für "Figürliche Wandmalerei".

 Beeinflusst von den Ideen der Reformbewegung wollte er, die Unterschiede zwischen "hoher" und angewandter Kunst überbrücken. Für sein Hauptwerk "Die ewige Welle" strebte von Beckerath eine Verschmelzung von Architektur und Malerei an, indem die Leinwand so in die Gebäudewand eingelassen ist, dass diese zur Grundfläche für die dekorative Malerei wird.

Nun hängt das Gemälde wieder an seinem angestammten Platz in der HFBK-Aula und wurde im Beisein der Restauratorin Ruth Hauer vom Denkmalschutzamt Hamburg, des Geschäftsführerin der Stiftung Denkmalpflege Irina von Jagow und des HFBK-Präsidenten Martin Köttering in neuem Glanz der Öffentlichkeit präsentiert. Im nächsten Schritt steht die Restaurierung des verbliebenen 29 m breiten Leinwandbildes von der Nordwand an.

 Dies soll nach den Sommerferien geschehen und kann aus den kürzlich zugesprochenen Bundesmitteln in Höhe von 100.000 Euro bestritten werden. Die komplette Sanierung der Aula hofft die HFBK in einem weiteren Schritt Ende 2010 abgeschlossen zu haben. Interessierte können am 13. September 2009 zum Tag des offenen Denkmals das Gemälde besichtigen.

links:

http://de.wikipedia.org/wiki/Willy_von_Beckerath

http://www.artnet.de/artist/606245/willy-von-beckerath.html

http://www.hfbk-hamburg.de/index.php?id=pressefotos

www.hamburg-magazine.de