Gesellschaft Freunde der Künste

Nachrichten und Veranstaltungen in unserem Archiv

Jazz von und für Weltenbürger

Hamburg/Konzerte - Jazzpiano und Liebeslieder - Elbphilharmonie Konzerte im April 2011

Die Orgel der Laeiszhalle: Hommage à Marcel Dupré

Wenn Michael Schönheit zum 125. Geburts- und 30. Todestag von Marcel Dupré, der Ikone der modernen Orgelwelt, ein prächtiges Programm spielt, verbinden Interpreten und Komponisten auch zwei biografische Eckpfeiler:

Beide erhielten ersten Instrumentalunterricht von ihren Organistenvätern und beide haben die bedeutendsten Positionen ihres Fachs erlangt – der Deutsche als Gewandhaus-Organist in Leipzig, der Franzose als Titularorganist an St. Sulpice in Paris.

Solche Entwicklungslinien spiegeln sich auch im Programm wider, wo Duprés Präludien, Choralvorspiele und Fugen auf Werke seines »Leitsterns« Johann Sebastian Bach sowie seines einstigen Studenten Olivier Messiaen treffen.

Mittwoch, 6. April / 20 Uhr
Laeiszhalle / Großer Saal

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Jazz von und für Weltenbürger

»Es kann keinen Zweifel geben, dass Vijay lyer zu den kreativsten und innovativsten Jazzern der Generation unter 40 zählt«, analysierte kürzlich der Chicago Tribune.

Nun stellt der pianistische Überflieger, der als Sohn indischer Einwanderer in New York geboren ist, sein neues Projekt »Tirtha« vor. Mit von der Partie sind zwei ebenfalls in den USA lebende indische Musiker: der bahnbrechende Gitarrist Prasanna und der hochbegabte Tabla-Spieler Nitin Mitta.

Das Resultat ist eine Art globalisierte Kammermusik des 21. Jahrhunderts, die vor Lebendigkeit sprüht. »Mit dem Begriff Fusion tun wir uns schwer«, sagt Vijay Iyer, »weil wir uns selbst nicht so sicher sind, was hier eigentlich fusioniert. Wir kombinieren einfach nur das, was wir als Weltbürger mitbringen.«

Samstag, 9. April
Laeiszhalle / Kleiner Saal

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Lieder über Liebe

Soviel Patriotismus darf schon mal sein: Die schwedische Sopranistin Ida Falk Winland, hochgelobter »Rising Star« auf Konzertpodien und Opernbühnen, hat die erste Hälfte ihres Liedrecitals vor allem den spätromantischen Komponisten ihrer Heimat gewidmet.

Dass auch die Skandinavier bevorzugt von der Liebe singen, verwundert dabei ebenso wenig wie Stimmglanz und künstlerische Reife der Interpretin, die ja 2008 mit dem renommierten Kathleen Ferrier Song Prize ausgezeichnet wurde.

Wie souverän sich Ida Falk Windland aber auch im internationalen Idiom bewegt, zeigt sie danach mit vokalen Kleinoden von Strauss, Poulenc, Copland und Bernstein, dessen Kinderliedzyklus »I Hate Music« einen fröhlichen Kontrapunkt zur liebesgesättigten Atmosphäre des Recitals bietet.

Montag, 11. April / 20 Uhr
Laeiszhalle / Kleiner Saal

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Veranstaltung im Elbphilharmonie Kulturcafé

Jazz im Kulturcafé
Manugadjo

Zeitlose, lebendige, emotionale Musik. Als Brücke zwischen europäischem
Sinti-Swing und amerikanischem Jazz lässt sich die Musik von »Manugadjo« aus
Hamburg beschreiben. Für »Manugadjo« ist Gypsy-Swing mehr als eine
Verbeugung vor dem großen Django Reinhardt.

Das Programm enthält auch Eigenkompositionen und Arrangements von Songs der Beatles, Carpenters, Les Humphries etc. Das Quartett setzt sich zusammen aus Mitgliedern der deutschen Sinti-Familien Weiss und Reinhardt und nicht-Sinti-Familien Pagels und Burkhardt.


Donnerstag, 7. April / 18 Uhr
Elbphilharmonie Kulturcafé am Mönckbergbrunnen
Eintritt frei

HamburgMusik gGmbH – Elbphilharmonie und Laeiszhalle Betriebsgesellschaft
Johannes-Brahms-Platz, 20355 Hamburg
Telefon: +49 40 357 666 0, Fax: +49 40 357 666 43
Email: info@elbphilharmonie.de