Nur selten erfährt der Betrachter die Idee oder die Geschichte hinter einem Bild.
So ist es ein Glücksfall, wenn Poesie den bildnerischen Prozess gleichwertig begleitet, ergänzt oder ersetzt. Solchen Spuren geht die neue Hängung der Sammlung nach. Bilder, Skulpturen und Objekte werden ergänzt mit Texten, die Künstlerinnen und Künstler der Sammlung in Briefen, Statements oder Gedichten geschrieben haben.
Zu erleben ist das Gespräch der Werke, die Kongruenz oder Differenz des Malens und Schreibens. Ergänzt wird die Präsentation durch eine Studioausstellung mit Manuskriptbildern des Autors und Zeichners Christoph Meckel: Blätter, auf denen er Ideenskizzen zu Gedichten und Erzählungen notiert und später malerisch gestaltet hat.
Ausstellungsort: Museum für Neue Kunst Freiburg www.freiburg.de/servlet/PB/menu/1204839_l1/index.html bis 31.5.2009

