Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, richtet den Blick nach vorne. Es gibt noch ein Leben nach Corona, bestimmt.
Lieber Herr Böhmer,
egal, ob in guten oder schlechten Zeiten - es gibt immer auch ein danach. Corona-Zeiten sind, so man denn nicht gerade Plexiglas-Scheiben oder Videokonferenzlösungen anbietet, auch aus wirtschaftlicher Sicht eher unerfreulich, für manche Unternehmen sogar existenzbedrohend.
Dennoch lohnt es sich, den Blick auf das danach zu richten. Nein, genau genommen ist es sogar zwingend notwendig. Selbst wenn wir irgendwie alle nicht wissen, wann und wie denn dieses danach im Fall von Corona eigentlich aussehen wird.
Für Andréa Mallard, CMO bei Pinterest, ist jedoch klar: der Schock ist noch nicht so richtig überwunden, die Menschen schmieden aber schon wieder Zukunftspläne.
Warum die Verbraucher den Werbetreibenden im Moment voraus sind und für wen das ein Problem werden könnte, erklärt Mallard in einem eigenen Beitrag.
Nach vorne gerichtet ist auch der Blick bei unseren virtuellen Konferenzen unter dem Motto #MachenwirdasBestedraus - am Montag geht es zum Beispiel um Liquiditätsmanagement, Back to the Office, Markenstrategien nach Corona, virtuelle Roadshows und kreative Corona-Kampagnen.
Das Motto unserer Konferenzen hat sich offenbar auch ein Kreativteam der Miami Ad School zu Herzen genommen und sich gleichzeitig an eine alte Spruchweisheit erinnert:
Mit Musik geht alles besser! Herausgekommen ist der Youtube-Channel "Koronaoke", der mit drei neu getexteten Klassikern zum Mitsingen einlädt. Eine wunderbare Idee für ein ungewöhnliches Wochenende mit vorgeschaltetem Feiertag.
Machen wir das Beste daraus
Ihr Holger Schellkopf


Und jetzt alle mitsingen: "I ran out of toilet roll..." Foto: Koronaoke



