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Zufluchtsort für Grenzgänger und Gesetzlose

Gumbo-Schlemmen in Lake Charles in Louisiana

Zu einem Roadtrip durch den amerikanischen Süden gehört ein Halt in Lake Charles im Südwesten Louisianas. Die Stadt galt im 19. Jahrhundert als No Man’s Land, als Niemandsland, als Zufluchtsort für Grenzgänger und Gesetzlose – beste Voraussetzung für einen Kulturmix, der sich auch in der Küche widerspiegelt.

Sie ist geprägt vom Cajun- und kreolischen Erbe und wartet mit erstklassigem Gumbo, Boudin und Étouffée auf. Crab Gumbo und Jumbo-Schmetterlings-Golfshrimps kommen im Steamboat Bill's on the Lake auf den Teller und bei Famous Foods stehen Schweinefleisch-Cracklins und Boudin-Würstchen auf dem Programm.

Gumbo ist ein typisches Südstaateneintopfgericht; Boudin klingt nicht minder deftig und das stimmt. Dabei handelt es sich um eine Wurst, zu deren Bestandteilen Portwein, Reis, Zwiebeln, Paprika und Gewürze gehören können oder auch mal Schweinefleisch, Leber, Reis, Petersilie.

Diese Fleischeslust können Reisende auf dem eigens geschaffenen Boudin Trail stillen. Wer Schalentiere bevorzugt, dem sei das kreolische Reisgericht Étouffée empfohlen.

Naschkatzen können sich morgens auf den Weg zu Mrs. Johnnie's Gingerbread House machen. Dort produziert die Backstube täglich frische Pies.

Besonderer Veranstaltungstipp: In Lake Charles findet erstmalig das Louisiana Food & Wine Festival (14.-17. September) statt, das die besonderen Gourmet-Erlebnisse aus ganz Louisiana und dem Süden vereint.

Noch viel mehr Aktuelles aus der kulinarischen Welt findet ihr unter Essen und Trinken

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