Gesellschaft Freunde der Künste

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Verdis eigenwilligste, aber auch populärste Oper

Großes Opernspektakel in Basel: AIDA von Guiseppe Verdi am 14.9.2010

Der ägyptische Hauptmann Radames und die äthiopische Königstochter Aida lieben sich. Doch Aida lebt gefangen als Sklavin am ägyptischen Hof, und so muss ihre Liebe geheim bleiben. Auch Amneris, die ägyptische Königstochter, ist in Radames verliebt. Sie beobachtet argwöhnisch das heimliche Paar und ersinnt Pläne, die ihr die Zukunft mit Radames sichern sollen. Als die Äthiopier in Ägypten einfallen und es zum Krieg kommt, wird verkündet, dass Radames von der Göttin Isis zum Heerführer seines Landes auserkoren sei.

Während er glaubt, durch einen Sieg Ägyptens Aida endlich zu seiner Frau machen zu können, gerät diese in Gewissenskonflikte. Auf wessen Seite steht sie: auf der ihres Vaters Amonasro oder auf der ihres Geliebten? Immer mehr scheint der einzige Ausweg aus dem Dilemma im Tod zu liegen.

«Aida» ist Verdis eigenwilligste, vor allem aber auch populärste Oper. Das Werk begeistert sein Publikum seit der Uraufführung am 24. Dezember 1871 durch spektakuläre Massenszenen, fasziniert aber auch durch die flirrende Klangfarbenkunst, mit der der Komponist der Ägyptomanie des ausgehenden 19. Jahrhunderts Rechnung trägt und die Illusion eines exotischen Lebensraumes entstehen lässt. Der katalanische Regisseur Calixto Bieito, den Baslern bereits bekannt durch seine Inszenierungen von «Don Carlos», «Pasión!», «Lulu» und «Aus einem Totenhaus» bringt das Werk nun in seiner Interpretation auf die Grosse Bühne des Theater Basel.

Aufführungen bis zum 28.12.2010

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