Gesellschaft Freunde der Künste

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Komische Operette in drei Akten

Große Oper von Johann Strauß: Die Fledermaus an der Oper Graz bis 30-4-2010

Vor Jahren wurde der Notar Dr. Falke von seinem Jugendfreund Gabriel von Eisenstein in aller Öffentlichkeit bloßgestellt. »Glücklich ist, wer vergisst!« – das allerdings gilt nicht für Dr. Falke, der weder vergeben noch vergessen kann, sondern vielmehr auf perfide Rache sinnt. Auf dem Ball des extravaganten Prinzen Orlofsky lässt er ein ambitioniertes Stubenmädl (in der Toilette ihrer Gnädigen), eine feurige ungarische Gräfin (mit einem Wimmerl auf der Nase) und den Herrn von Eisenstein (auf der verzweifelten Jagd nach der eigenen Taschenuhr) aufeinander treffen. Für all die Verkleidungen, Hochstapeleien, frivolen Begierden und enttäuschten Höhenflüge gibt’s nur eine Erklärung: »Champagner hat’s verschuldet.« Stephen Lawless, dessen Grazer Inszenierungen von »Peter Grimes« und »L’ elisir d’amore« in bester Erinnerung sind, erarbeitet seine bereits in Glyndebourne und Genf erprobte klassisch - schwungvolle »Fledermaus « neu für die Oper Graz.

Komische Operette in drei Akten
Text von Richard Genée nach der Komödie »Le Réveillon«
von Henri Meilhac und Ludovic Halévy,
in der deutschen Bearbeitung von Karl Haffner



VORSTELLUNGEN
31.12. (18.00 Uhr),
3.1. (15.00 Uhr), 7.1., 9.1., 6.1., 24.1. (15.00 Uhr), 5.3., 11.3.,
8.4., 11.4. (18.00 Uhr), 24.4. und 30.4. (geschlossene Vorstellung) .

 

Aufführungsort: Oper Graz www.buehnen-graz.com

Beginn jeweils 19.30 Uhr, sofern nicht anders angegeben

 

Pressestimmen

Satire ohne Zeigefinger Die Unterhaltsame Inszenierung zeigt sch´licht, wie fantastisch das Stück ist. (...) Die Figuren sind präzise charakterisiert: Der Eisenstein ist beim wunderbaren Herbert Lippert ein eitler Schürzenjäger, ein betrogener Betrüger im Taschenfornmat, ein Möchtegern durch und durch, der sich selbst für einen "klassen Burschen" hält. (...) Dshamilja Kaiser, die den Ennui des Orlofsky gut einfängt, singt einen schlanken Prinzen, die als indisponiert angekündigte Arpiné Rahdijan satttet die Rosalinde mit warmen Farben aus... . Die musikalisch schillerndste Partie, die Adele, ist bei Margareta Klobučar sehr gut aufgehoben. Marlin Millers selbstverliebter Alfred ist dastellerisch brillant (...). Ivan Oreščanin gibt dem Falke Profil. Robert Meyer bietet als Frosch eine geradezu klassische Interpretation." (Martin Gasser/ Kronenzeitung)

 

Einhelliger Erfolg
"Re­gis­seur Ste­phen Law­less ver­legt die Hand­lung in die spä­ten Zwan­zi­ger­jah­re der 20. Jahr­hun­derts und prä­sen­tiert Die Fle­der­maus nicht als harm­lo­se Ope­ret­te, son­dern ar­bei­tet scho­nungs­los die dop­pel­te Moral der Hand­lung her­aus. Mit prä­zi­ser Per­so­nen­füh­rung und auch so man­chem Slap­stick ent­larvt er die Dop­pel­bö­dig­keit einer ver­gnü­gungs­süch­ti­gen und mor­bi­den Ge­sell­schaft, ohne dass es je­doch an Schwung und guter Laune man­gelt. Un­ter­stützt wird er dabei vom mi­ni­ma­lis­tisch-​wand­lungs­fä­hi­gen Büh­nen­bild von Benoît Du­gar­dyn und den ori­gi­nel­len und ge­schmack­vol­len Kos­tü­men von In­ge­borg Bern­erth. Dazu kommt die ta­del­lo­se mu­si­ka­li­sche Um­set­zung der Par­ti­tur durch das Grazer Phil­har­mo­ni­sche Or­ches­ter unter Ma­ri­us Bur­kert, der sehr auf Prä­zi­si­on und Klang­trans­pa­renz setzt (...).
Die Sän­ge­rIn­nen­rie­ge ist ohne Fehl und Tadel(...).
Eine rund­um ge­lun­ge­ne Pro­duk­ti­on also, die einen gan­zen Abend lang gute Laune ver­sprüht und den­noch nach­denk­lich stimmt, so soll Ope­ret­te sein!" (Wolfgang Würdinger/ gundl.at)

http://www.buehnen-graz.com/oper/ensemble.php?bereich=2&person=67