Winnie und Willie, ein ältliches Paar: Wenn Winnie redet, schweigt Willie; wenn Winnie sich schön macht, schweigt Willie. Schwelgt Winnie in Erinnerungen an vergangene Zeiten, liest Willie Zeitung. Winnie schminkt sich, wäscht sich, spricht ein Gebet.
Winnie ist glücklich. Und Willie hört schlecht.
In einem grandios surrealen Beckett-Bild steckt Winnie bis zur Brust in einem Erdhaufen. Vor der Gewissheit, dass dieser Haufen sie verschlucken wird, flieht sie in das rastlose Zelebrieren ritualisierter Banalität. Unentwegt kramt sie in ihrer übergroßen Einkaufstasche, räumt aus, packt ein. Spiegel, Bürste, Nagelfeile. Medizin. Revolver.
Doch Winnie weiß: Es wird ein guter Tag, genau wie gestern. Denn wo sich nichts verändert, kann nichts schlimmer werden. Winnie ist glücklich. Aber plötzlich und unerwartet erwacht in Willie neues Leben … Grotesk und zynisch, skurril und schwarzhumorig ist das Theater des Literatur-Nobelpreisträgers von 1969, der mit Stücken wie „Warten auf Godot“ und „Endspiel“ zu einem modernen Klassiker des absurden Theaters wurde.
Regie: Uwe Hergenröder
Premiere 29.1.2010
Weitere Aufführungen bis zum 21.2.2010
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Theater Dortmund
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