Niemals will die Prinzessin Turandot einem Mann gehören. Allen Bewerbern gibt sie deshalb Rätsel auf. Wer die Antwort nicht findet, verfällt dem Henker. Als es dem Prinzen Calaf gelingt, ihre Rätsel zu lösen, ist Turandot bestürzt. Sie müsste ihr Versprechen nun einlösen und Calaf heiraten. Unerwartet macht ihr dieser ein Angebot: Er will den Freitod wählen, wenn Turandot bis Sonnenaufgang
seinen Namen herausfindet.
Die Geschichte der Turandot entstammt einer Erzählung aus Häzâr-jak Rûz (Tausendundein Tag), der persischen Entsprechung zu den arabischen Märchen aus Tausendundeine Nacht. Carlo Gozzi schrieb eine Dramatisierung, die schon Schiller und später auch Brecht zu eigenen Bühnenfassungen inspirierte, und die Puccini in einer Inszenierung Max Reinhardts erlebte.
Turandot blieb Puccinis letzte Oper. Der exotische Märchenstoff inspirierte ihn zu einer Partitur mit einem ungewöhnlichen Reichtum an Klangfarben. Puccini starb zu einem Zeitpunkt, an dem er über ungelösten dramaturgischen Problemen mit der Komposition ins Stocken geraten war.
Besetzung
Mit: Marina Ivanova / Cornelia Ptassek (Liù), Galina Shesterneva / Caroline Whisnant (Turandot), Michail Agafonov / Marian Talaba (Calaf), Rúni Brattaberg / Frank van Hove (Timur), Boris Grappe / Lars Møller (Ping), Uwe Eikötter / Charles Reid (Pong), David Lee / Christoph Wittmann (Pang), Karsten Mewes / Jaco Venter (Mandarin)
Musikalische Leitung: Dan Ettinger - Inszenierung: Regula Gerber - Bühne: Sandra Meurer - Kostüme: Dorothee Scheiffarth - Dramaturgie: Regine Elzenheimer – Choreographie: Guido Markowitz - Chor: Tilman Michael
Aufführungen bis zum 28.7.2010
Kontakt
Nationaltheater Mannheim
Mozartstr. 9
68161 Mannnheim
Tel. 0621 1680 0
Presse
Sandra Strahonja
sandra.strahonja@mannheim.de
Links
http://www.nationaltheater-mannheim.de/oper/stueck_details.php?SID=558

