Der englische Historiker Quentin Skinner erhält den mit 25.000 € dotierten Bielefelder Wissenschaftspreis.
Skinner besucht die Universität Cambridge (Gonville and Caius College), wo er heute Ehrenfellow ist, bis er 1961 ein Forschungsstipendium für Geschichte an der Universität Cambridge bekommt. Dort studiert er vier Jahre bis er 1965 seinen Abschluss macht und auch heute noch selbst lehrt. Mitte der 70er Jahre verbringt er 5 Jahre am „Institute for Advanced Study“ in Princeton, anfänglich als Historiker, später im Fachbereich der Sozialwisenschaften, wo er Mitglied im „School of Historical Studies“ und langfristiges Mitglied im „School of Social Science“ ist. 1978 bekommt Skinner einen Lehrstuhl für Geistesgeschichte und Politische Philosophie an der Universität Cambridge, wo er bis heute unterrichtet.
Er hat Gastvorlesungen an Universitäten in über 20 verschiedenen Ländern gehalten. Unter anderem: Australien, Belgien, Kanada, China, Deutschland, Italien, Rumänien, die Vereinigten Staaten etc.
1996 wurde Skinner durch die Queen zum „Regius Professor of Modern History“ an der Universität Cambridge ernannt. Er ist Mitbegründer der sogenannten „Cambridge School of Intellectual History” und gilt als einer der weltweit bedeutendsten Historiker der politischen Theorie und Ideengeschichte.

