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couragierte Fotojournalistinnen

Für Mut belohnt: Der Anja Niedringhaus Preis geht an die Fotojournalistin Heidi Levine

Hamburg - Die International Women's Media Foundation (IWMF) in Berlin hat zum ersten Mal den Anja Niedringhaus Preis verliehen.

Die dpa-Tochter news aktuell unterstützt das Projekt kommunikativ. Der Award wurde zu Ehren der 2014 in Afghanistan ums Leben gekommenen Fotojournalistin Anja Niedringhaus gegründet. Der Preis würdigt die mutige und empathische Arbeit von Fotografinnen, die weltweit aus Kriegs- und Krisengebieten berichten. Dieses Jahr erhält die Amerikanerin Heidi Levine die mit 20.000 Dollar dotierte Auszeichnung.

Engagement für couragierte Fotojournalistinnen

"Wir unterstützen diesen großartigen Preis, weil er die mutige und engagierte Arbeit von Fotojournalistinnen in Krisenregionen würdigt. Es ist wichtig, dass es diese couragierten Frauen gibt. Sie zeigen uns das Geschehen mit dem weiblichen Blick und ermöglichen uns damit eine neue Perspektive", sagt Edith Stier-Thompson, Geschäftsführerin von news aktuell. "Dem Einsatz von Fotografinnen wie Anja Niedringhaus und Heidi Levine verdanken wir bewegende und authentische Einblicke in oftmals tragische Lebenswelten. Ihr Material trägt zur Aufklärung bei und gibt den Anstoß für Hilfe und Engagement."

Anja Niedringhaus Preis

Die AP-Fotografin und Pulitzer-Preisträgerin Anja Niedringhaus (1965-2014) berichtete aus unterschiedlichen Krisengebieten über menschliche Schicksale, bis sie am 4. April 2014 in Afghanistan erschossen wurde. Nach ihrem Tod gründete die IWMF mit finanzieller Hilfe der Howard G. Buffet Foundation den Anja Niedringhaus Preis. Die Auszeichnung soll jährlich an eine Fotojournalistin vergeben werden, die sich ebenso engagiert einsetzt wie es Anja Niedringhaus getan hat.

Preisträgerin Heidi Levine

Die diesjährige Preisträgerin Heidi Levine überzeugte die Jury mit ihren Bildern aus dem Gazastreifen. "Ihr Mut und ihr Engagement für die Geschichte von Gaza sind unermüdlich. Sie dokumentiert tragische Ereignisse unter schrecklichen Umständen und zeigt dabei tiefes Mitgefühl für die Menschen, denen sie begegnet", so die Begründung der Jury.