Es ist nicht viel, was die Nachwelt wirklich über Franz Schubert weiß. Zu wenig Zeugnisse und eindeutige Hinweise auf sein Leben gibt es, zu viele Klischees haben die Biografie heroisierend überlagert.
Für Alexander Krampe und die Kammeroper München ist das Grund genug, dem Hörer ein Schubert-Programm anzubieten, in dem er sich selber ein Bild machen kann.
Das geschieht durch persönliche Texte aus der Feder Schuberts und Berichte von Zeitgenossen, die Wolfgang Pegler liest, und natürlich durch seine Musik.
Eine kleine Auswahl aus den über 1000 Kompositionen, die Schubert in nur 16 Jahren geschrieben hat, hat Alexander Krampe für das zehnköpfige Orchester der Kammeroper arrangiert, darunter Sinfonische Musik, Modetänze der Zeit und einen Militärmarsch, der gar nicht militärisch klingen mag.
Der junge Tenor Andreas Burkhart singt Lieder von Franz Schubert, unter anderem aus der „Winterreise“ und aus „Die schöne Müllerin“.
Der besondere Schubert-Abend mit dem Titel „Wollte ich Liebe singen, ward sie mir zum Schmerz“ findet am Samstag, 11. Juni 2011 um 19.30 Uhr im Schmuckhof des Regentenbaus statt.
Eintrittskarten sind erhältlich in der Kur- und Tourist-Information, im Alten Rathaus, in der Tourist-Information im Arkadenbau und unter Telefon 0971 8048-444 oder per Email: kissingen-ticket@badkissingen.de
für die Staatsbad GmbH Christian Dijkstal
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