Dienstag, 2. März, 19 Uhr
Deutsche Börse Residency Program: Künstlergespräch mit Bernd Trasberger
Bernd Trasberger (geb. 1974 in Mönchengladbach) lebt und arbeitet in Berlin. In seiner künstlerischen Arbeit thematisiert er die Gestaltung und Konzeption von urbanem Leben und unsere Wahrnehmung desselben. Zuletzt befasste er sich im Rahmen seines Research Stipendiums des „Lectoraat Kunst en Publik Ruimte, Amsterdam“ mit der Fassadengestaltung und Coorporate Architecture im neuen Amsterdamer Bankenviertel Zuida. Diese verglich er mit Rasterfassadengestaltungen aus den 1960er Jahren von Egon Eiermann. Sein Recherche-Projekt möchte Trasberger in ähnlicher Weise im Rahmen seines Aufenthaltes im Deutsche Börse Resindency Program in Frankfurt fortsetzen: hier mit Schwerpunkt auf der Architektur des Bankenviertels im Vergleich mit architektonischen Zeugnissen der Nachkriegsmoderne.
Bernd Trasberger studierte zwischen 1996-2000 freie Kunst an der Gerrit Rietveld Academy, Amsterdam, NL und absolviert zwischen 2000-2002 ein Studium an der HBK Braunschweig bei Prof. Kummer und Prof. Virnich. Trasberger nahm an zahlreichen nationalen und internationalen Einzel- und Gruppenausstellungen teil, zuletzt u.a. „Stunde Null“, Galerie Lena Brüning, Berlin, „Patina“, Außenprojekt für die Galerie Enrico Astuni, Bologna, „Belvedere“, W 139, Amsterdam und „Berlin 89/90 – Kunst zwischen Spurensuche und Utopie“, Berlinische Galerie, Berlin.
Ort: Café im Kunstverein
Eintritt frei
Donnerstag, 4. März, 19.30 Uhr, Einlass 19 Uhr
Pecha Kucha Night | Frankfurt 014 @ Frankfurter Kunstverein
Die Pecha Kucha Night wurde 2003 in Tokyo von Astrid Klein und Mark Dytham (Klein Dytham Architecture) erfunden. Pecha Kucha (japanisch für «wirres Geplauder») ist ein einzigartiges kurzweiliges Vortragsformat mit rigider Zeitvorgabe: Jeder Redner hält seinen Vortrag mit der vorgebenen Anzahl von 20 passenden Bildern, die jeweils nur 20 Sekunden gezeigt werden – 6 Minuten 40 Sekunden Ruhm also, bevor der nächste Redner an der Reihe ist. Statt langatmiger Präsentationen können so im Schnelldurchgang Architekten, Grafiker, Designer, Künstler und alle anderen Kreative ihre Projekte, Ideen, Inspirationen und Leidenschaften vorstellen.
Die Pecha Kucha Night | Frankfurt 014 @ Frankfurter Kunstverein nimmt diesmal die Ausstellung «Das Wesen im Ding» zum Anlass. Die Vorträge sollen deshalb vor allem im Zeichen von Fetisch, Objektbetrachtung und Dingwelt stehen. Für den Abend werden noch Vortragende gesucht, die sich mit Dingen, ihrer Form, Gestalt oder ihrem Auftreten beschäftigen, sei es mit «bösen» Dingen, wie hässlichen Objekten, die uns im Alltag begegnen oder mit «guten» Dingen, mit denen wir schöne Erinnerungen verbinden.
Moderiert wird der Abend von Peter Cachola Schmal, Direktor des Deutschen Architekturmuseums.
Bewerber für die Pecha Kucha Night | Frankfurt 014 richten sich bitte an:
Jazzunique GmbH
Botho Reichmann
Tel : 069/1534787.15
Email: b.reichmann@jazzunique.de
Veranstalter: Frankfurter Kunstverein in Kooperation mit dem Deutschen Architekturmuseum
Organisation: Jazzunique GmbH
Ort: Großer Saal im Frankfurter Kunstverein
Eintritt: 5 €, für Mitglieder 4 €
Weitere Information unter: www.pechakuchanight.de
Mittwoch, 10. März 2010, 19 Uhr
Atelierbesuch bei Florian Haas
Florian Haas zeigt in seiner farbenreichen, naiv anmutenden Malereien Naturdinge und Landschaften, die er aus innerer Vorstellungskraft heraus abbildet. Im Rahmen der Ausstellung „Das Wesen im Ding“ hält Haas in vielen klein- aber auch großformatigen Ölbildern vor allem Porträts von Pilzen fest. Diese entspringen einer sensiblen Beobachtung und Würdigung des Gegenstands an sich. Im Rahmen seines Atelierbesuchs wird der Künstler die im Frankfurter Kunstverein ausgestellten Arbeiten in den Kontext seines Werkes stellen und einen Überblick über dieses geben.
Der gebürtige Freiburger Florian Haas (geb. 1961) lebt und arbeitet in Frankfurt am Main. Er studierte zwischen 1983-88 an der Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe bei Prof. Peter Dreher und war bis 1992 dessen Meisterschüler. Haas nahm an zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen teil, zuletzt u.a. „Herr Zitterbart und seine Gäste“ (2008), Galerie Heike Stelow, Frankfurt und „Zehn plus X“ (2009), Galerie Ulf Wetzka, Berlin. Seit 1998 arbeitet er zusammen mit der Frankfurter Künstlergruppe „finger“ und betreibt gemeinsam mit Andreas Wolf seit 2007 die „Stadtimkerei finger“.
Um Anmeldung wird gebeten unter: wittwer@fkv.de
Der Treffpunkt wird nach Anmeldung bekannt geben.
Donnerstag, 11. März 2010, 19 Uhr
Frankfurter Stadtgespräch: „Nach der Krise? – Aus der Finanzkrise lernen: Was war und was noch kommen wird“
Tom Koenigs im Gespräch mit Prof. Reinhard H. Schmidt, Moderation: Peter Siller
Der Forschungsverbund „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ der Goethe Universität Frankfurt am Main lädt gemeinsam mit dem Frankfurter Kunstverein zum 1. Stadtgespräch ins Café im Kunstverein im Steinernen Haus am Römerberg. Jeweils zwei interessante Gäste denken laut nach und diskutieren aktuelle Fragen der gesellschaftlichen Entwicklung an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Politik und Kultur.
Im ersten Stadtgespräch geht es nicht nur darum, was wir im letzten Jahr über das Finanzsystem gelernt haben. Gegenstand ist auch die Frage, was wir in der Krise über unsere gesellschaftliche Ordnung lernen können. Ist die Moral der Krise auch eine Krise der Moral? Tom Koenigs, langjähriger Frankfurter Stadtkämmerer und Menschenrechtspolitiker, spannt den Bogen von der Kommune bis zur Internationalen Finanzordnung. Prof. Reinhard H. Schmidt zählt seit Jahrzehnten zu den herausragenden Wissenschaftlern, die sich mit dem deutschen und internationalen Finanzsystem befassen. Ein offenes Gespräch zwischen zwei Persönlichkeiten also, das Aufschlüsse erwarten lässt.
Eine Veranstaltungsreihe aus vier Stadtgesprächen im Jahr des Forschungsverbundes „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ der Goethe Universität Frankfurt am Main in Zusammenarbeit mit dem Frankfurter Kunstverein.
Ort: Café im Kunstverein
Eintritt frei
Weitere Informationen unter: www.normativeorders.net/frankurter-stadtgespraech
Kontakt
Frankfurter Kunstverein
Steinernes Haus am Römerberg
Markt 44
D-60311 Frankfurt am Main
Tel. +49 (0)69 219 314 0
Fax. +49 (0)69 219 314 11
post@fkv.de / www.fkv.de
Öffnungszeiten
Öffnungszeiten: Di-So: 11-19 Uhr
Öffentliche Führungen: 1. und 3. Do im Monat, 17.30 Uhr; 2. und 4. So im Monat, 16.30 Uhr, oder nach Vereinbarung.
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