Gesellschaft Freunde der Künste

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Filmtheater gefährdet ?

„Frankfurter Erklärung“ zur Digitalisierung der Kinos AG Kino – Gilde e.V. fordert Anpassungen für den deutschen Kinomarkt

Mit Technikoffenheit beim digitalen Abspiel, einer gesetzlichen Verpflichtung zur Beteiligung der Verleiher an den Kosten der Digitalisierung, einer EU-Notifizierung und weiteren Optimierungen bei den Förderprogrammen von Bund und Ländern sowie Verhandlungsgemeinschaften der unabhängigen Kinobetreiber will die AG Kino – Gilde e.V. die Rahmenbedingungen verbessern, so dass alle Filmtheater an den Chancen des digitalen Abspiels partizipieren können.


Die wichtigen Förderprogramme zur Digitalisierung von BKM, FFA und Ländern leisten einen unverzichtbaren Beitrag für den Einstieg ins digitale Zeitalter. Allerdings sehen die Mitglieder der AG Kino – Gilde e.V. unverändert die Kino- und Programmvielfalt und damit die Nachhaltigkeit der Förderprogramme gefährdet, wenn nicht stärker auf die Belange des nationalen und europäischen Kinomarkts Rücksicht genommen wird.


Über 60 Kinobetreiber aus der AG Kino – Gilde e.V. trafen sich am 22. Juni 2011 in Frankfurt zu einer Bestandsaufnahme und Standortbestimmung zur aktuellen Situation der Kinodigitalisierung. In der „Frankfurter Erklärung“ fassten sie einstimmig die notwendigen Schritte für eine lebendige Kinokultur im digitalen Zeitalter zusammen.


Damit setzt sich der Verband unverändert dafür ein, dass die öffentlich geförderte Kinodigitalisierung nicht die Unabhängigkeit der Filmtheater gefährdet und zu einer Reduzierung der Programmvielfalt und des Marktanteils nationaler und europäischer Filme führt.

Susann Pataki
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