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neue frauen braucht das land

Förderprogramm für Professorinnen ausgeschrieben

Mit dem Margarete von Wrangell-Habilitationsprogramm sollen mehr Wissenschaftlerinnen in Baden-Württemberg für Professorinnenstellen gewonnen werden. Bewerbungsschluss ist der 15. Juli.

Das Margarete von Wrangell-Habilitationsprogramm unterstützt Frauen bei ihren Habilitationsvorhaben an einer wissenschaftlichen oder künstlerischen Hochschule . Die Finanzierung erfolgt durch das Land Baden-Württemberg sowie durch Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF). Die Anträge müssen bis 15. Juli 2009 beim Wissenschaftsministerium eingehen. Der Beginn für die genehmigten Projekte ist für das erste Quartal 2010 geplant.

Die Förderung im Rahmen dieses Habilitationsprogramms erfolgt in Form eines Anstellungsverhältnisses an einer baden-württembergischen Universität. Sie ist auf insgesamt fünf Jahre begrenzt, wovon drei Jahre durch das Land und den Europäischen Sozialfonds finanziert werden. Bei positiver Stellungnahme durch den betreuenden Hochschullehrer erfolgt die Finanzierung weiterer zwei Jahre durch die jeweilige Hochschule. Für Medizinerinnen gelten ergänzende Bestimmungen.

Das Margarete von Wrangell-Habilitationsprogramm wurde 1997 erstmals ausgeschrieben. Der Frauenanteil an Hochschulprofessuren in Baden-Württemberg hat sich seitdem bis zum Jahr 2007 von 7,9 Prozent auf 14,6 Prozent erhöht. „Das Förderprogramm ist nach der ersten Professorin an einer deutschen Universität benannt: Margarete von Wrangell (1877 - 1932) habilitierte sich im Jahr 1920 an der Universität Hohenheim, wo sie 1923 eine Professur für Pflanzenernährung übernahm und das dortige gleichnamige Hochschulinstitut gründete.

Quelle: www.frauenmachenkarriere.de