35 Jahre wegweisende Rockmusik haben Fleetwood Mac vorzuweisen. 1969 lag die Band mit ihrem Song "Melody Maker" in der Hitparade noch vor den Beatles. Acht Jahre später wurden sie mit "Rumours" zu Weltstars. Auch Hits wie "Go Your Own Way", "Don't Stop" und "Little Lies" gehören zu den Evergreens der Popmusik.
Ab 12. Oktober 2009 können Sie die Legenden wieder live auf der Bühne erleben. Der Gründer der Band, Mick Fleetwood, kündigte für die Tour viele alte Hits an. "Schließlich kommen die Leute dafür zum Konzert", so Fleetwood. Sichern Sie sich jetzt die Tickets für ein Konzerterlebnis der besonderen Art.
1967 gründeten der Gitarrist Peter Green, der Schlagzeuger Mick Fleetwood, beide ehemalige Mitglieder von John MayallsBluesbreakers und der Bass-Gitarrist Bob Brunning die Band Peter Green's Fleetwood Mac. Bob Brunning verließ, nach einer Live-Einspielung (Live at The Marquee 1967, Peter Green, Mick Fleetwood, Bob Brunning und Jeremy Spencer) und der Studio-Einspielung "Long Grey Mare" (Peter Green, Mick Fleetwood, Bob Brunning) 1967 die Band und wurde durch John McVie, der noch als Bass-Gitarrist mit Mick Taylor (später Solo-Gitarrist bei "The Rolling Stones") als Mitglied der Bluesbreakers bei John Mayall spielte, ersetzt. Kurze Zeit später wurde auch Jeremy Spencer (Stimme, Gitarre, Piano) festes Mitglied der Band "Peter Green's Fleetwood Mac".
Fleetwood Mac war zu Beginn eine äußerst erfolgreiche Bluesband. Frühe Hits waren Oh, Well, das Instrumental Albatross und Black Magic Woman (das allerdings erst durch die Adaption von Santana zum Welthit wurde). 1969 verkaufte Fleetwood Mac mit Peter Green mehr Schallplatten als die Beatles und die Rolling Stones.
Mit dem damals erst 18-Jährigen Danny Kirwan kam Gitarrist Nummer drei in die Band. Peter Green suchte Entlastung, da der Erfolg der Band allein auf seinen Schultern lastete und Jeremy Spencer ihn kompositorisch nicht unterstützen konnte. Der Überdruss an den Funktionsweisen des modernen Musik-Business und der Medien brachten Peter Green dazu, sein Tun und seine beachtlichen Einnahmen in Frage zu stellen.
Hinzu kam exzessiver Gebrauch von LSD, was nachhaltige Effekte auf seine Psyche hatte - bis zur diagnostizierten Schizophrenie. Seinen Vorschlag, die Tantiemen karitativ einzusetzen, lehnten die anderen Bandmitglieder ab. Peter Green verließ die Band.
Nach dem Weggang von Peter Green 1970 änderte sich der Musikstil der Band allmählich vom Blues hin zur Mainstream-Rock- und Popmusik.
Die Band durchlebte etliche Personalwechsel. Bekannte Mitglieder waren die frühere Chicken Shack-Sängerin Christine McVie, geb. Perfect, die John McVie noch zu Macs Blues-Zeiten in England geheiratet hatte, sowie die Gitarristen Bob Welch und Rick Vito.
1974 verließ Bob Welch die Band, und als neuer Gitarrist wurde Lindsey Buckingham angeheuert. Er brachte seine Freundin Stevie Nicks als Sängerin und Komponistin mit. Das Paar hatte zuvor unter dem Namen Buckingham Nicks bereits ein gemeinsames Album veröffentlicht.
1975 erschien das Album Fleetwood Mac, das sich sehr gut verkaufte. 1977 folgte Rumours, das mit allein in den USA mehr als 19 Millionen verkauften Kopien eines der erfolgreichsten Alben der Musikgeschichte ist. Rumours gilt unter Fans als das "Krisen-Album" der Band, da es während der Entstehung unter anderem zum Bruch zwischen John McVie und seiner Frau Christine McVie auf der einen Seite kam, und Stevie Nicks ihrem damaligen Freund Lindsey Buckingham den Laufpass gab – einem Gerücht zufolge zugunsten von Mick Fleetwood, wie dieser in verschiedenen Interviews bestätigt hat (unter anderem auf der DVD The Mick Fleetwood Story).
1979 erschien als lang ersehnter Nachfolger das im Heimstudio aufgenommene Album "Tusk", auf dem die Band mit reduzierten Arrangements countrylastige Balladen und deftige Rock'n'Roll-Songs veröffentlichte. "Tusk" ist bis heute bei Kritikern sehr geschätzt. Die amerikanische Indierock-Band "Camper van Beethoven" coverte sogar das ganze Album. Beim Publikum fiel "Tusk" eher durch.
Später begannen Buckingham, Nicks und Christine McVie Solo-Karrieren. 1987 verließ Buckingham die Band während der Tour zum Album Tango in the night. Billy Burnette und Rick Vito kamen als Gitarristen dazu.
In den 1990ern gab es einige Wiedervereinigungen der Besetzung Buckingham/Nicks/McVie(s)/Fleetwood, die z.B. den Song Don't Stop einspielte, der von Bill Clinton zur Hymne seines Wahlkampfes gemacht wurde. Die letzte fand im Jahr 1997 statt; es handelte sich um ein Reunion-Konzert in Burbank, Kalifornien, welches von der Warner Music Group als Muttergesellschaft des aktuellen Labels der Band organisiert wurde. Dies ist das bisher (Stand April 2007) letzte offizielle Konzert der Band zusammen mit Christine McVie.
1998 erfolgte die Aufnahmen in die Rock and Roll Hall of Fame[1].
2002 fanden sich John McVie, Fleetwood, Buckingham und Nicks wieder gemeinsam im Studio ein und nahmen das im April 2003 erschienene Album Say you will auf. Es folgte eine Tournee durch Europa und die USA. Der Song Peacekeeper, die erste Single-Auskopplung, erschien dabei in zwei verschiedenen Versionen: Auf dem Album, bei Konzerten und auf den europäischen Singles lautet eine Textzeile ... take no prisoners, only kill, während dies auf der US-Single in ... take no prisoners, break their will geändert wurde.
Oberhausen
Quelle:www.wikipedia.org
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www.munichx.de/tickets/Berlin/337546.php


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