Die Regierungen der Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft haben am 23. März 2010 dem Grossen Rat und dem Landrat je eine Vorlage zur Erneuerung der Subvention an das Theater Basel zur Genehmigung überwiesen. Bereits im Juni 2009 haben sich die Regierungen im Rahmen ihrer Partnerschaftsverhandlungen auf die gemeinsame künftige Finanzierung des Theater Basel für die Subventionsperiode 2011/12 bis 2014/15 geeinigt.
Die Regierungen von Basel-Stadt und Basel-Landschaft haben sich im Juni 2009 im Rahmen der Partnerschaftsverhandlungen auf die gemeinsame künftige Finanzierung des Theater Basel geeinigt.
Dabei soll der Kanton Basel-Landschaft für eine vierjährige Periode während der Spielzeiten 2011/12 bis 2014/15 insgesamt 17 Mio. Franken als neue Subvention - zusätzlich zum bisherigen und weiterzuführenden Beitrag von jährlich 4 Mio.
Franken aus der Kulturvertragspauschale - an das Theater Basel ausrichten. Die zusätzlichen Beiträge aus dem Kanton Basel-Landschaft belaufen sich in der Spielzeit 2011/12 auf 3 Mio. Franken, 2012/13 auf 4 Mio. Franken und 2013/14 sowie 2014/15 auf je 5 Mio. Franken.
Mit der Grundsubvention von 30,1 Mio. Franken plus den Kosten für Pensionskasse, Einkauf Orchesterleistungen, Gebäudeunterhalt und kalkulatorischen Mieten zahlt der Kanton Basel-Stadt dem Theater Basel für die neue Subventionsperiode total 47,3 Mio. Franken im Jahr.
Der Kanton Basel-Stadt wird zusätzlich für die Kosten der Sanierung der Pensionskasse des Theater Basel sowie die teuerungsbedingten Mehrkosten aufkommen.
„Mein grosser Dank gilt den gesamten Regierung von BS und BL in der insgesamt sehr konstruktiven Diskussion über die Parteien hinweg.
Unsere Region braucht als eine der wirtschaftlich und kulturell führenden Regionen der Schweiz ein wettbewerbsfähiges, zeitgemäss ausgestattetes Theater, das für ein breites Publikum zu erschwinglichen Preisen Schauspiel, Oper und Tanz auf höchstmöglichen Niveau anbietet.
Nachdem der Etat des Theater Basel dreimal in Folge Kürzungen (1994, 1996 und 2006) erfahren musste, ermöglicht der jüngste Entscheid der beiden Basler Regierungen dem Theater Basel, seinen Auftrag als kultureller Leuchtturm in den Darstellenden Künsten pro aktiv und offensiv wahrzunehmen und den eigenen hohen an sich selbst gestellten Ansprüchen gerecht zu werden.“, so Georges Delnon, Direktor des Theater Basel seit 2006.
„Im Kerngeschäft des Theater Basel liegt der Auftrag, ein Programm anzubieten, das auf die Bedürfnisse eines breiten regionalen Publikums eingeht und dabei das Theater Basel als einem der führenden attraktiven Theater der Schweiz zu machen, das überdies mit einer wachsenden Aufmerksamkeit auf internationaler Ebene belohnt wird.
So wurde das Theater Basel in den letzten Jahren in internationalen Kritikerumfragen sowohl zum Theater wie auch zum Opernhaus des Jahres gewählt.
Die Aufstockung des Etats des Theater Basel ermöglicht es, die 370 festen und 80 Teilzeit-Arbeitsplätze zu sichern und seine Funktion als Ausbildungsinstitution zu erfüllen sowie das vielseitige Engagement des Theater Basel im Bereich Kinder- und Jugendtheater und der Education-Projekte sicherzustellen und auszubauen.
Auch weiterhin ist es erklärtes Ziel des Theater Basel, vermehrt neue Publikumsschichten zu erschliessen und auch ausserhalb der drei Hauptspielstätten Theater zu spielen. In diesem Zusammenhang verweise ich vor allem auf die Bespielung des Römischen Theaters in Augst.
Für die künstlerische Entwicklung des Theater Basel ist es existenziell wichtig, in allen drei Sparten Spitzenleistungen zu erbringen, die den Weg von der reichhaltigen Tradition in die Zukunft aufzeigen und damit seinem Publikum neue, innovative Seh- und Höhrerlebnisse vermitteln.
Herzlich danke ich dem Verwaltungsrat der Theatergenossenschaft für die unermüdliche Unterstützung und tatkräftige Hilfe in der Subventionsdebatte.“
„Ich bin sehr froh, dass die Debatte um die Subventionserhöhungen des Theater Basel in beiden Basler Kantonen, Stadt und Landschaft, sachlich und konstruktiv erfolgt ist und wir auf einem guten Weg für die Subventionsperiode 2011 bis 2015 sind.“, so Verwaltungsratspräsident Dr. Martin Ch. Batzer.
„Es ist mir ein grosses Anliegen, dass wir seitens des Theaters Basel die Gelegenheit erhalten zu zeigen, wie diese Mittel eingesetzt werden sollen, was wir bereits geleistet haben und noch leisten wollen, bevor Stellung zu den Regierungsratbeschlüssen bezogen wird.
Ein grosser Dank gilt dem Verein UNSER THEATER. UNSER THEATER der sich kantonsübergreifend dafür einsetzt, dass das Theater Basel mehr Unterstützung und eine breitere Verankerung in der Region erhält.
Sollte es zu einem Referendum kommen, so bin ich überzeugt, dass wir viel Unterstützung erhalten werden, um die notwendige Zustimmung eines Volksentscheids zu erhalten.“, betonte Dr. Batzer und lobte den seit Monaten andauernden Einsatz der Vereinsmitglieder der Besucherorganisationen des Theater Basel.
Dr. Michael Bellgardt
Marketingdirektor und Pressesprecher
Theater Basel
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