Das Filmfest Dresden verlässt die Kinosäle: Am 14. April 2011 (Beginn: 20.30 Uhr, Treffpunkt: Filmtheater Schauburg) verwandelt die Hamburger Gruppe „A Wall Is A Screen“ gewöhnliche Häuserwände in der Dresdner Neustadt in Leinwände.
Die Veranstaltung ist eine Kombination aus Stadtführung und Filmnacht, dauert ca. 90 Minuten und ist kostenlos.
Es ist ein ungewöhnlicher Anblick: Ausgerüstet mit einem Beamer, einem Generator und einer Tonanlage läuft eine Menschengruppe durch die Dresdner Neustadt. Ihre Mission: die Verwandlung von Häuserwänden in Leinwände.
Am Donnerstag, den 14. April wird dieses Szenario zu erleben sein, wenn die Gruppe „A Wall Is A Screen“ zusammen mit vielen Dresdnern und Gästen der Stadt einen etwa 90-minütigen Filmspaziergang durch die Dresdner Neustadt unternimmt.
Ist ein Film zu Ende, zieht die Gruppe weiter zur nächsten weißen Wand. Auf- und Abbau der Technik gehen dank erfahrener Crew in rasantem Tempo vonstatten. Wenn das Publikum vor der nächsten Wand Platz gefunden hat, steht die Projektion bereits wieder.
Dabei entdecken die Zuschauer Orte, die ihnen bisher unbekannt waren. Oder die Orte zeigen sich von einer vollkommen neuen Seite, etwa wenn der Film mit seiner Umgebung korrespondiert. Oder wenn nichtsahnende Passanten plötzlich zu Filmdarstellern werden.
Treffpunkt für das Dresdner Publikum ist am 14. April um 20.30 Uhr am Filmtheater Schauburg. Bis dahin bleibt es spannend, denn das Geheimnis um die Route und die gezeigten Kurzfilme lüftet sich erst mit Beginn des Spektakels. Die Teilnehmeranzahl ist unbeschränkt.
Die Veranstaltung dauert inklusive Fußwege etwa anderthalb Stunden und
findet bei Regen an Ausweichorten mit Witterungsschutz statt.
Mit ihrer Kombination aus Stadtführung und Filmnacht gastierten die Hamburger bereits 2009 auf dem Filmfest. Die Dresden-Premiere des „mobilen Kurzfilmtheaters“ fand damals trotz Regenwetters großen Zuspruch.
„A Wall Is A Screen“ im Überblick
Donnerstag, 14.4., 20.30 Uhr, Dresden-Neustadt (Treffpunkt: Filmtheater Schauburg),
Die Teilnahme ist kostenlos.
Pressekontakt
Stefan Bast
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