In Gedenken an denim Dezember 2016 verstorbenen Bildhauer Roland Goeschl, zeigt das Museum der Moderne Salzburg eine Werkauswahl des 1932 in Salzburg geborenen Künstlers aus den Beständen der Generali Foundation und des Museums.
Die Ausstellung richtet den Blick auf Goeschls Auffassung von Skulptur und legt den Fokus auf seine Arbeiten im öffentlichen Raum. Ebenso präsentiert werden von Goeschl geschaffene Humanic-Werbespots aus den 1960er- und 1970er-Jahren, die damals enorm populär waren, sowie die Kunstzeitschrift pfirsich.
Für die Freunde der Künste
Der Meisterschüler und Assistent von Fritz Wotruba erhielt in den 1960er-Jahren während seiner Auslandsaufenthalte in London und Paris die prägenden Impulse für sein Werk. Die Beschäftigung mit der Konkreten Kunst und der Pop Art erweiterten und radikalisierten Goeschls Begriff von Bildhauerei. Die Primärfarben Blau, Rot und Gelb werden zu seinem Markenzeichen und er entwickelte seine Plastiken zu architektonischen Raumgebilden. Ab 1972 unterrichte Goeschl an der Technischen Universität in Wien. Er zählt zu den prägendsten Bildhauerpersönlichkeiten in Österreich.
Ausstellung in Salzburg
Kuratorinnen: Barbara Herzog, Marijana Schneider, Kuratorische Assistentinnen
Ausstellungsinfos: Museum der Moderne Salzburg Rupertinum vom 7.4.2017 - 16.7.2017


Roland Goeschl / Otto M. Zykan Albertina Videostill aus Humanic TV - Spot, 1970 Sammlung Generali Foundation – Dauerleihgabe am Museum der Moderne Salzburg
Roland Goeschl Schüttung, 1976 45 Styroporquader bemalt mit Acrylfarbe in Gelb, Rot und Blau, Acrylglasbox ©Sammlung Generali Foundation –Dauerleihgabe am Museum der Moderne Salzburg
pfirsich –Dokumentation Roland Goeschl, Nr. 1/1 (1970) [pool, Horst Gerhard Haberl, Richard Kriesche, Karl Neubacher, Hg.]ZeitschriftencoverSammlung Generali Foundation–Dauerleihgabe am Museum der Moderne Salzburg, Foto: Rainer Iglar
Horst Gerhard Haberl, Hg., Roland Goeschl. Graz: edition galerie H,1979