Gibt es etwas, das besser für die feierliche Saison-Eröffnung geeignet ist als eine emphatische Bruckner-Sinfonie, dirigiert und gespielt von einigen der besten Bruckner-Interpreten, die die Musikwelt derzeit zu bieten hat? Im Bruckner-Zyklus des RSB ist nun die fünfte Sinfonie an der Reihe - eine Sinfonie mit vielen Prädikaten: "Glaubenssinfonie", "Katholische", "Mittelalterliche". Wir geben ihr zudem das Prädikat "originell".
Denn wo gibt es noch eine Bruckner-Sinfonie in Ursprungsfassung, an der weder Bruckner noch nachfolgende Dirigenten ihre Verbesserungswünsche verwirklichten?
Durch einen Lesefehler ist hingegen Mozarts "Jeunehomme"-Konzert zu seinem jugendlichen Namen gekommen. Es spielt ein "französisches Klavierwunder". Nein, nicht Grimaud, nicht Fray und nicht Aimard - sondern de la Salle. Kennen Sie nicht? Werden Sie aber bald.
Die 21jährig, Lise de la Salle ist zwar schon seit zwölf Jahren "im Geschäft", beginnt aber erst jetzt, im "Big Business" mitzuspielen. Intelligenz und - ganz unfranzösisch - Kraft zeichnen ihr unprätentiöses Spiel aus. Ein Klavierwunder, das "nicht nur auf, sondern auch hinter die Noten blickt" (FAZ).
Lise de la Salle, Klavier
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Marek Janowski, Dirigent
Wolfgang Amadeus Mozart
Konzert Nr. 9 Es-Dur für Klavier und Orchester, KV 271 "Jeunehomme"
Anton Bruckner
Sinfonie Nr. 5 B-Dur, WAB 105
09/10 Abo 2
Preise (€): 55,- / 50,- / 45,- /35,- / 30,- / 15,- zzgl. VVK-Gebühr.
Vorverkaufsbeginn: 09.05.2009
Telefonische Kartenbestellung unter 0201 - 81 22 200.
Donnerstag 10. September 2009 | 20:00 | Konzert
Konzertende: ca. 22:30 Uhr.
http://www.youtube.com/watch?v=jGLCwQjOcDg
http://de.wikipedia.org/wiki/Lise_de_la_Salle
http://www.welt.de/kultur/article1418008/Lise_de_la_Salles_unpraetentioeses_Klavierspiel.html
http://www.dso-berlin.de/content/e54/e10810/e10811/e11777/index_ger.html
http://www.konzerthaus-dortmund.de/language=de/taps=104/193686
http://www.rsb-online.de/content/e20243/e20282/e20841/index_ger.html
http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/dortmund/kultur/2009/3/17/news-114690781/detail.html


Photos: Stéphane Gallois, © Lise de la Salle