Gesellschaft Freunde der Künste

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Herzklopfen ist jedenfalls garantiert!

Es ist soweit, liebe Musikfreunde in Hamburg und der Welt - Die dritte Saison der Elbphilharmonie Konzerte steht vor der Tür

Die dritte Saison der Elbphilharmonie Konzerte steht vor der Tür. Zum Warmmachen empfehlen wir, sich jetzt! sofort! eine Jacke überzuwerfen und schnell zum Open Air in die HafenCity zu rennen. Heute: Trio Macchiato / Leon Gurvitch / Dr. Sound / Tim Neuhaus / William Fitzsimmons.

Und wer es heute beim besten Willen nicht schafft, der geht einfach am morgigen Sonntag hin – das wird sicher genauso schön! Mehr zum Programm finden Sie hier

Nachdem wir uns alle so richtig eingegroovt haben, starten wir auch gleich voll durch. Am Montag, 26. September, eröffnet Hollywoodstar John Malkovich in der Rolle von Giacomo Casanova, dem berühmtesten Verführer aller Zeiten, die Saison.

Er erobert dabei nicht nur die Bühne der Staatsoper, sondern auch die Susannas, Zerlinas oder Despinas aus Mozarts drei Da-Ponte-Opern. Es wird gesungen, geflirtet, geliebt und gelitten – Herzklopfen ist jedenfalls garantiert!

Ein weiterer Verführer folgt am Mittwoch direkt auf dem Fuße: Yannick Nézet-Séguin hat sich in kürzester Zeit stürmisch in sämtliche Herzen und in die oberste Liga dirigiert.

An seiner Seite: die Violinistin Veronika Eberle, die für Sir Simon Rattle »die außergewöhnlichste und begabteste Musikerin« ist, die er je gehört hat. Die Krönung: Das traditionsreiche Rotterdam Philharmonisch Orkest. Auf dem Programm stehen Bruckners Achte und das Violinkonzert in G-Dur von Mozart.

Am folgenden Sonntag startet das Belcea Quartet endlich seine lang ersehnte Residenz bei den Elbphilharmonie Konzerten. Einen vielversprechenden Vorgeschmack hat das Streichquartett um die Geigerin Corina Belcea ja bereits im Mai mit Piotr Anderszewski gegeben, wo neben dem Klavierquintett von Schostakowitsch auch Beethovens Streichquartett op. 132 erklang. Hier knüpfen die vier Musiker nun an und spielen in sechs Konzerten sämtliche Beethoven-Streichquartette.

Für Rhythmusfreaks aller Altersklassen geben wir jetzt einfach mal den Takt vor:

Freitag, 30. September, Kleiner Saal: Abschlusskonzert BeatObsession. Beim Finale des BeatObsession-Projekts von Elbphilharmonie Kompass werden die in einzelnen Workshops erprobten Klänge zu einem großen Ganzen zusammengefügt. Es pulst, klopft und trommelt, dass einem der Atem stockt. Und das Beste: Der Eintritt ist frei!

Karten für alle Elbphilharmonie Konzerte können Sie direkt über unsere Homepage

Die Kunst der Verführung

»Was sucht Ihr? Mein Herz? Ihr glaubt also, Schönste, dass ich ein Herz besitze? Das ist wirklich rührend.« So kann nur ein Mann sprechen: Casanova, der größte Liebhaber aller Zeiten. Und es gibt nur einen Mann, der diese Mischung aus Charisma, Verführungskunst und Zynismus heutzutage noch glaubhaft verkörpern kann: der Hollywood-Superstar John Malkovich.

Schon im Mai 2010 schlug der Charaktermime mit Vorliebe für extreme Figuren das Hamburger Publikum in der Rolle des Frauenmörders Jack Unterweger in seinen Bann. Nun kehrt John Malkovich zum Eröffnungsabend der Elbphilharmonie Konzerte 2011/2012 zurück.

In »The Giacomo Variations« lässt Casanova sein Leben und seine Eroberungen Revue passieren. Die Bekenntnisse des Herzensbrechers sind verwoben mit den schönsten Mozart-Arien – denn Casanova rühmt sich, große Teile zu »Don Giovanni« und »Così fan tutte« beigetragen zu haben. Ein äußerst verführerischer Abend also, musikalisch gestaltet von Martin Haselböck und dem Orchester Wiener Akademie.

Montag, 26. September / 20 Uhr
Staatsoper Hamburg / Dammtorstraße 28

Details und Tickets

Speed Dating mit Orchester

Die Verblüffung war groß, als bei den Salzburger Festspielen 2008 ein junger kanadischer Dirigent namens Yannick Nézet-Séguin antrat und in Gounods »Roméo et Juliette« selbst Weltstars wie Rolando Villazón die Schau stahl. Yannick wer?

In Europa war der Leiter des Orchesters von Montreal bis dahin nicht in Erscheinung getreten. Seither aber hat Nézet-Séguin eine »aberwitzige Blitzkarriere« hingelegt, wie »Die Zeit« kürzlich feststellte:

Konzerte mit den Berliner Philharmonikern und der Dresdner Staatskapelle, Premiere an der Met, Erster Gastdirigent des London Philharmonic Orchestra, Berufung zum Chef des Rotterdams Philharmonisch Orkest und des Philadelphia Orchestra.

»Speed Dating« nennt Yannick Nézet-Séguin diese weltweite Debüt-Tournee, die ihn an die Spitze der Shootingstar-Maestri katapultierte. Höchste Zeit, den neuen Stern am Dirigentenhimmel in der Laeiszhalle zu begrüßen – gemeinsam mit seinen Rotterdamer Musikern und der ebenfalls aufstrebenden Geigerin Veronika Eberle.

Mittwoch, 28. September / 20 Uhr
Laeiszhalle / Großer Saal

Details und Tickets

Mount Everest der Kammermusik

Sechzehn Streichquartette hat Ludwig van Beethoven hinterlassen und darin so ziemlich alles gesagt, was sich in der Klassik überhaupt sagen lässt – von Haydn ausgehend, dessen mustergültige Formen noch hinter Beethovens ersten sechs Quartetten hindurchschimmern, bis hin zu den radikalen letzten Meisterwerken, die ihr damaliges Publikum heftigst verstörten.

Ein »Mount Everest der Kammermusik«, um ein Bild des Belcea Quartets auszuleihen. Die vier Musiker rund um die Erste Geigerin Corina Belcea sind weltweit als Gipfelstürmer bekannt und machen sich also in der Saison 2011/2012 auf den Marsch:

Alle 16 Quartette in sechs Konzerten im Kleinen Saal der Laeiszhalle. Wer sie auf diesem Weg begleitet, wird mit einem Hörerlebnis belohnt, das sich tief ins musikalische Gedächtnis eingräbt.

Und wird verstehen, warum es im Grunde nicht viel mehr braucht als diese Musik. Um noch einmal das Belcea Quartet zu zitieren: »Die Beethoven-Quartette umfassen alles, was Musik überhaupt ausdrücken kann. Wenn wir uns für einen einzigen Komponisten entscheiden müssten, dann wäre das Beethoven.«

Sonntag, 2. Oktober / 20 Uhr
Laeiszhalle / Kleiner Saal

Details und Tickets

Im Takt – BeatObsession

Rhythmus beginnt beim Herzschlag, begleitet uns durchs Alltagsleben und ist das natürliche Fundament jeder Musik. Rhythmus besteht bereits in jedem Körper und wird deshalb immer erlebt, aber auch selbst geschaffen: beim Trommeln auf Lenkräder, beim Topfschlagen bei Kindergeburtstagen, beim Anklopfen an Türen, selbst beim Formulieren von Sprache.

Besonders Kinder und Jugendliche können sich für die Körperlichkeit von musikalischen Rhythmen begeistern. Gemeinsam mit einer Reihe von Kultureinrichtungen der Stadtteile Hamburgs, besessenen professionellen Schlagwerk-Könnern und Christian Kupsch hat das Kompass-Team deshalb verschiedene Schlagwerkstätten der Elbphilharmonie ins Leben gerufen.

Diese Workshops bieten die Gelegenheit über einen Zeitraum von fünf Wochen die Faszination Rhythmik kennen zu lernen. Zum Abschluss veranstalten alle Teilnehmer gemeinsam ein Konzert in der Laeiszhalle. Das verwendete Instrumentarium geht dabei vom eigenen Körper über Alltagsgegenstände zu bekannten Percussion Instrumenten bis hin zu verblüffenden neuartigen Utensilien.

Freitag, 30. September / 19 Uhr
Laeiszhalle / Kleiner Saal

Details

Veranstaltungen im Elbphilharmonie Kulturcafé

Jazz im Elbphilharmonie Kulturcafé Purple Noise Die Hingabe zu langen Melodiebögen, arrangiert durch kontrastreiche Klänge, die den Zuhörer mitnehmen ­ das ist Purple Noise: fünf jazzliebende Musiker vom Konservatorium in Odense in Dänemark.

Durch die Internationalität dieser dänisch-bosnisch-deutsch-polnischen Formation und die verschiedensten musikalischen Hintergründe der einzelnen Musiker kommt eine interessante Bandsprache zustande.

Akustische und elektrische Klänge mischen sich in einen modernen Jazzsound mit einem Hang zum Indie- und Postrock. Donnerstag, 29. September / 18 Uhr Elbphilharmonie Kulturcafé am Mönckebergbrunnen Eintritt frei

HamburgMusik gGmbH – Elbphilharmonie und Laeiszhalle Betriebsgesellschaft
Johannes-Brahms-Platz, 20355 Hamburg
Telefon: +49 40 357 666 0, Fax: +49 40 357 666 43
Email: info@elbphilharmonie.de