Gesellschaft Freunde der Künste

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Ohne erhobenen Zeigefinger

Erste Stunde - ein starkes Stück zum allgegenwärtigen Schulthema Mobbing am Staatstheater Wiesbaden

‚Okay, bringen wir es hinter uns. Ich gebe euch fünf Minuten. Fünf von fünfundvierzig. Fünf Minuten, in denen könnt ihr mit mir machen, was ihr wollt. Danach will ich meine Ruhe für den Rest der Stunde.‘

Bisher war Jürgen immer das Opfer, er wurde gemobbt und ausgegrenzt. Jetzt kommt er in eine neue Klasse. Das ist seine Chance. Er geht in die Offensive und provoziert die neuen Mitschüler. Ein gefährliches Unterfangen für den Neuen, aber darin sieht er seine einzige Chance.

Jürgen versucht die Klassengemeinschaft zu spalten. Die Mitschüler müssen sich nun verhalten, sie müssen Position beziehen und werden somit mit ihrem eigenen Verhalten konfrontiert. Ort der Handlung: das Klassenzimmer.

Mit ‚Erste Stunde‘ hat Jörg Menke-Peitzmeyer ein starkes Stück zum allgegenwärtigen Schulthema Mobbing geschrieben. Ohne erhobenen Zeigefinger und mit einer guten Portion Humor gelingt es, die Schüler in ihrem Umfeld, dem Klassenzimmer, direkt und zupackend anzusprechen.

Das Junge Staatstheater beginnt mit ‚Erste Stunde‘ eine Reihe von Stücken, deren Bühne nicht das Theater ist, sondern das Klassenzimmer. Hier suchen wir den direkten Kontakt zu den Jugendlichen und wollen nicht nur spielen, sondern auch diskutieren.

von Jörg Menke-Peitzmeyer

Ein mobiles Klassenzimmer-Stück

Premiere

Mittwoch, den 06.10.2010, 10.00 Uhr

8. Klasse der IGS Kastellstraße


InszenierungStefan Schletter
Mit:
 Wolfgang Zarnack



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