Die diesjährige Preisträgerin des Dorothea von Stetten-Kunstpreises wurd bestimmt.
Die Jury – bestehend aus Carolin Scharpff-Striebich (Kunstsammlerin), Susanne Titz (Direktorin Museum Abteiberg, Mönchengladbach), Dr. Robert Fleck (Direktor der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland), Thomas Kliemann (Redaktion Feuilleton General-Anzeiger Bonn) sowie Yves Mettler (Preisträger des Dorothea von Stetten-Kunstpreises 2006) – entschied sich für Tina Schulz (lebt in Brüssel und Leipzig).
Die Künstlerin ist damit der 14. Preisträger des mit 10.000 Euro dotierten Dorothea von Stetten-Kunstpreises.
Aus dem Votum der Jury:
Die Jury beurteilte die Behandlung zweier unterschiedlicher Räume mit den Momenten Zeichnung, Raumzeichnung, Skulptur, vorgestelltem Objekt, Text und Erzählung als formal sehr gut bewältigt und überzeugend.
Durch die Verbindung von imaginiertem, realem und erinnertem Raum wird dieser zum Träger einer dichten Atmosphäre, zu einem Ort möglicher, offengehaltener Handlung und Gefühle.
Die künstlerische Arbeit von Tina Schulz enthält viel Potenzial für künftige Entwicklungen. Der Einsatz der verschiedenen Medien ist inhaltlich und subjektiv begründet und entspringt keinem vordergründig formalen Kalkül.
Das Kunstmuseum Bonn zeigt die Ausstellung der Preisträgerin und ihrer Mitbewerber und Mitbewerberinnen vom 8. Dezember bis zum 13. März 2011. Ein Katalog ist zum Preis von 15 € im Museum erhältlich.
Laufzeit:
8. Dezember 2010 – 13. März 2011
Kurator:
Dr. Christoph Schreier
T 0228/77-6213
christoph.schreier@bonn.de
Pressekontakt:
Dr. Ute Herborg-Oberhäuser
T 0228/77-6223
ute.herborg-oberhaeuser@bonn.de

