»Elbphilharmonie ohne Elbphilharmonie« verspricht Generalintendant Christoph
Lieben-Seutter bei der Vorstellung der zweiten Spielzeit der Elbphilharmonie
Konzerte, des hauseigenen Programms von Elbphilharmonie und Laeiszhalle.
Mit mehr als 100 Konzerten, zwei Festivals und einem erweiterten Kinder- und
Familienprogramm präsentiert er ein vielfältiges Konzertprogramm, das in der
Saison 2010/2011 in der Laeiszhalle und an vielen weiteren Spielorten in ganz
Hamburg stattfinden wird.
Mit Mariss Jansons, Thomas Hampson, Piotr Anderszewski und der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen bestreiten gleich vier exklusive Residenzkünstler jeweils mehrere Konzerte, mit den Wiener Philharmonikern, dem Concertgebouw Orchester Amsterdam, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, den New Yorker Philharmonikern und dem Budapest Festival Orchester gastieren fünf der weltbesten Orchester in der Laeiszhalle.
Auch unter den Solisten finden sich große Namen wie Mitsuko Uchida, Magdalena Kožená, Anne Sofie von Otter, Leif Ove Andsnes, Emanuel Ax und Frank Peter Zimmermann.
Der gefeierte lettische Maestro Mariss Jansons, Chefdirigent in Amsterdam und
München, wird im Frühjahr 2011 mit seinen beiden Orchestern und – außerhalb
Wiens eine Rarität – mit den Wiener Philharmonikern in Hamburg zu erleben sein (18. Januar 2011, 6. Februar 2011, 23. März 2011).
Mit vier Konzerten und einem Kinoabend gastiert der eigenwillig-geniale Pianist Piotr Anderszewski in der Laeiszhalle (6. März 2011, 16. April 2011, 10. Mai 2011, 11. Mai 2011).
Zu seinen musikalischen Partnern zählt neben Frank Peter Zimmermann und dem formidablen Belcea Quartet die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, die mit insgesamt drei Konzerten in Hamburg auftritt (6. Oktober 2010, 6. März 2011, 22. April 2011), darunter das traditionelle Brahms-Requiem zum Auftakt der Ostertöne 2011.
Der Kammermusikzyklus im renovierten Kleinen Saal der Laeiszhalle wird von
Künstlern wie Alison Balsom, Emmanuel Pahud und Carolin Widmann in
wechselnden Besetzungen bestritten. Außerdem sind mit dem Quatuor Ebène
und dem Fauré Quartett zwei der aufregendsten jüngeren Ensembles zu erleben.
Das Fauré Quartett wird zudem für die Elbphilharmonie Konzerte mit der »Queen Mary 2« auf Reisen gehen. Das Auryn Quartett steht im Mittelpunkt der
sechsteiligen »Schubertiade Hamburg« im Mai 2011, die dem Kammermusikschaffen Franz Schuberts gewidmet ist.
Dem Genre des Liederabends gilt ein weiterer Schwerpunkt. Neben der
Gesamtaufführung des Mahlerschen Liedschaffens in der Klavierfassung durch
Thomas Hampson an zwei Abenden (im Rahmen des Jubiläumsprogramms
»Mahler in Hamburg 2010/2011«, einer erstmaligen Kooperation mit dem
NDR Sinfonieorchester, den Philharmonikern Hamburg und dem Schleswig-
Holstein Musik Festival, bei der Thomas Hampson insgesamt sechs Konzerte
und ein Symposium zum Thema Lied bestreiten wird) zelebrieren Christianne
Stotijn, Ida Falk Winland, Annette Dasch und Anne Sofie von Otter die
Kunst des Liedes, letztere begleitet von Jazzstar Brad Mehldau, der auch im
Rahmen der Reihe Jazz Piano einen Soloabend bestreitet.
Abseits der Klassik wird die erfolgreiche Reihe Jazz Piano fortgeführt – neben
Marc Copland und Bobo Stenson debütieren der international gefeierte
Newcomer Vijay Iyer und das einheimische Tingvall Trio im Kleinen Saal der
Laeiszhalle. ePhil heißt eine neue Serie, die experimenteller Elektronik gewidmet
ist.
Im KörberForum werden sich an vier Abenden international gefeierte
»Laptop-Künstler« wie fennesz, Vladislav Delay oder Carsten Nicolai ein
Stelldichein geben.
Dem finnischen Techno- und Jazzallrounder Jimi Tenor
obliegt die Zusammenstellung des nächsten Elbphilharmonie-Festivals. Das
Detailprogramm zu »Rantakala – das Finnen-Festival« wird im Herbst
bekannt gegeben werden.
Mit innovativen Projekten sind die Elbphilharmonie Konzerte wieder auf
Kampnagel zu Gast: Mit einer Performance der Choreographie-Legenden
Anne Teresa De Keersmæker und Jérôme Bel zu Gustav Mahlers »Abschied«
aus dem »Lied von der Erde«; mit einer interaktiven 3D-Version von Strawinskys »Sacre du Printemps« in einer Koproduktion mit dem NDR Sinfonieorchester und mit einem von Pierre Audi inszenierten multimedialen Abend unter dem Motto »Liebestod«.
Im Zentrum steht hier eine Auftragskomposition des niederländischen
Komponisten Michel van der Aa, dem als Residenzkünstler des
Klang!-Netzwerkes auch ein Konzert im Rahmen von »Don‘t Push the Sounds«
mit dem Ensemble Resonanz gewidmet ist.
»Kompass – Musik entdecken« lautet in Zukunft der Titel des Musikvermittlungsprogramms der Elbphilharmonie Konzerte. Die erfolgreich in fünf Stadtteilen stattfindenden Reihen »Elfi-Babykonzerte« und »Dr. Sound« werden ergänzt durch »Von Bienen und Schurken«: vier Konzerte für Kinder ab vier Jahren in der Laeiszhalle. Erweitert wird auch das Angebot von Workshops,
Einführungen und Künstlergesprächen.
Erstmals angeboten werden Wahl-Abos sowie ein Einsteiger-Abo, das einen
attraktiven Querschnitt durch die Spielzeit bietet. Die Elbphilharmonie Card
für EUR 25,- bietet Ermäßigungen bei rund 200 Konzerten verschiedener
Hamburger Veranstalter.
Nataly Bombeck und Nadin Eveline Hanzig
Presse- & Öffentlichkeitsarbeit
HamburgMusik gGmbH
Elbphilharmonie und Laeiszhalle Betriebsgesellschaft
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