Arabische Stimmen – Literatur als Zeugnis von Widerstand und Aufbruch.
Texte von Ali al-Jallawi (Bahrain), Fadhil al-Azzawi (Irak), Faraj BayraKdar (Syrien), Tahar Ben Jalloun (Marokko), Rida Haddad (Syrien), Muhammad al-Maghut (Syrien) u.a. dazu ein Gespräch mit der arabischen Journalistin und Autorin Ibtisam Azem.
Moderation: Hans Thill
Haus der Berliner Festspiele, Schaperstr. 24
Oberes Foyer
Sonntag, den 13. November, 20 Uhr
Solidaritätsbeitrag: 10 €/5 € Vorbestellung: (030) 254 89 - 100
Dem Aufbruch in der arabischen Welt ging, kaum registriert in der westlichen Welt, das mutige und opferreiche Aufbegehren der Literaten voraus. Viele von ihnen wurden und werden immer noch Opfer der Unterdrückung. Ihnen, den Schriftstellerinnen und Schriftstellern, Journalistinnen und Journalisten,
die mit dem Wort für die Freiheit kämpften und litten, wird an diesem Abend eine Stimme gegeben.
Die aus Palästina stammende, gegenwärtig in Berlin lebende Journalistin und Schriftstellerin Ibtisam Azem hat die Entwicklung an Orten des Geschehens verfolgt und wird im Gespräch davon berichten. Der der arabischen Literatur verbundene Lyriker Hans Thill wird den Abend moderieren.
Eine Veranstaltung des P.E.N. – Zentrums Deutschland in Kooperation mit den Berliner Festspielen und dem internationalen literaturfestival berlin.
In jedem Jahr, um den 15. November, den „Writers In prison Day“, herum, erinnert die internationale Schriftstellervereinigung P.E.N. (Poets, Essayists & Novelists) an die verfolgten Autorinnen und Autoren in aller Welt.
Die verhaftet, gefoltert, ermordet werden, weil sie von ihrem Recht auf freie Meinung Gebrauch machten und weil die Usurpatoren der Macht diese Freiheit fürchten.
Berliner Festspiele
Jagoda Engelbrecht
Jagoda.Engelbrecht@berlinerfestspiele.de

