Hinter Santigold verbirgt sich eine der außergewöhnlichsten Künstlerinnen der aktuellen Musikszene. Ihre einzigartige Mixtur aus verschiedensten Stilen und Genres stieß auf weltweite Begeisterung.
Ihre Ausdruckform ist kaum zu greifen, da sich ihre Einflüsse aus den unterschiedlichsten Epochen und Sounds zusammenfügen. Mit ihrem 2008 erschienenen Debütalbum „Santogold“ stieg das in New York beheimatete Multitalent in die internationalen Charts.
Top 40-Platzierungen von Deutschland bis Neuseeland, von Belgien bis England, Platz 6 in den US-Independent-Charts: So eigenwillig ihre Musik auch ist, so erfolgsversprechend ist sie zugleich.
In diesem Jahr wird Santigolds zweites, derzeit noch unbetiteltes Album veröffentlicht werden. Einen Vorgeschmack wird es am 12. Juli in München geben, wenn Santigold im Rahmen einer exklusiven Show im Backstage Werk ihr neues Material vorstellt.
Von einer jungen Frau, die an der Universität karibisches und westafrikanisches Trommeln studiert hat, darf man Außergewöhnliches erwarten. Für die 35-jährige Santi White, die bis zu einem Namensrechtsstreit im Jahr 2009 ihren Spitznamen Santogold verwendete und sich dann in Santigold umbenannte, war dieses Studium aber nicht mehr als einer von vielen Bausteinen, um ihren eignen Sound zu finden.
In ihrer Kindheit verbrachte sie viele Abende mit ihrem Vater auf Konzerten von Künstlern wie Fela Kuti oder Nina Simone, ihre ältere Schwester sensibilisierte sie für den klassischen Rocksound zwischen Bad Brains und The Smiths.
Sie entdeckte James Brown, Aretha Franklin und traditionelle nigerianische Musik für sich. „Dann gab es an meiner Schule Leute, die New Wave wie The Cure oder die Talking Heads hörten“, erzählt sie. „All das findet sich in Santigold wieder.
Ich verbinde diese Einflüsse mit meinem Output und kreiere daraus meinen eigenen Stil.“ Entsprechend lange arbeitete sie an ihrem Debütalbum, das noch unter dem Namen „Santogold“ erschien.
Sie komponierte und produzierte einen Großteil allein und spielte auch viele Instrumente selbst ein. Gleich nach Veröffentlichung ihres Debüts avancierte sie zu einer der größten Entdeckungen in den einschlägigen Szenemagazinen.
Ihr individueller Stil, der sich aus Versatzstücken von Elektronik, Rock, Independent, New Wave und afrikanischen Klängen zusammensetzt, erlaubte es Santigold, mit den unterschiedlichsten Künstlern auf Tour zu gehen.
So teilte sie die Bühne mit Coldplay, Beastie Boys, M.I.A., Jay-Z oder der ähnlich exzentrischen Björk. Überdies stellte sie ihre einzigartige Kunst in den Dienst zahlreicher Kollaborationen.
Ihre Stimme und ihre Ideen finden sich auf Alben von Mark Ronson, Kanye West, N.E.R.D., den Beastie Boys, David Byrne oder The Bravery. Allein diese Auflistung demonstriert, wie wenig sich Santigold stilistisch eingrenzen lässt.
Für dieses Jahr wird ihr zweites Album angekündigt, an dem sie derzeit letzte Hand anlegt. Der vorab über ihren Internet-Blog veröffentlichte neue Song „Go!“, eine Zusammenarbeit mit der Yeah Yeah Yeahs-Sängerin Karen O, beweist, dass man erneut Großes von ihr erwarten darf.
Termine
| 12.07.2011 | Di. | München / Backstage Werk |
o2more.de First Ticket: 20.05.2011, 09:00 Uhr, www.o2more.de
Allgemeiner Vorverkauf: 22.05.2011, 09:00 Uhr, www.eventim.de
Karim Muna
Marek Lieberberg Konzertagentur GmbH & Co.KG
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