Gesellschaft Freunde der Künste

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manipulierte volksbewegung

Ein Volksfeind: gesellschaftskritisches Drama von Henrik Ibsen am 25.11.2010 in München

Kurarzt Dr. Stockmann, der seiner Heimatstadt durch ihren Ausbau zum Badeort zu Ruhm und Wohlstand verhalf, hat gesundheitsgefährdende Verunreinigungen des Wassers entdeckt und will durch öffentliche Bekanntmachung drohendes Unheil abwenden. Sein Vorhaben, stößt nur im ersten Moment von Seiten der Presse und der Bürger auf Zustimmung. Bald – nachdem bekannt wird, mit welchen Kosten der Umbau zu Buche schlagen würde, schwenkt die Mehrheit um.

Die Verunreinigung soll vertuscht werden. Stockmann gibt den Kampf jedoch nicht auf. Bei einer Versammlung in seinem Haus hält er eine flammende Rede mit Angriffen gegen die Gemeinde. Woraufhin die Versammlung ihn zum Volksfeind erklärt. Die Ereignisse haben dramatische Konsequenzen für ihn und für seine Familie. Man wirft ihm die Fenster ein, er verliert seine Praxis und seine Tochter wird aus dem Lehramt entlassen. Aber Stockmann gibt sich nicht geschlagen und will den Kampf kompromisslos und idealistisch weiterführen, wie er im Schlusswort sagt.

Aufführungen bis zum 3.12.2010

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