Nach der erfolgreichen Schau „MUMIEN – Der Traum vom ewigen Leben“ (2007/2008) widmen sich die Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen (rem) jetzt wieder einem kulturgeschichtlichen Phänomen der besonderen Art:
Weltweit erstmalig wird die Ausstellung „Schädelkult“ die besondere Bedeutung von Kopf und Schädel in der Kulturgeschichte des Menschen in den Mittelpunkt stellen.
Ab Herbst 2011 stellen die rem anhand von über 200 Schädelfunden und Kopfpräparaten ein Menschheitsthema dar, das sich rund um den Globus in allen Kulturen und Zeiten wiederfindet.
Ob Jahrtausende alte Schädelschalen, kunstvoll geschmückte Kopfjägertrophäen oder religiös-verehrte Schädelreliquien, ob als Mahnmal der Vergänglichkeit oder als archäologische Sensation:
„Schädelkult“ ist ein völker- und zeitübergreifendes Phänomen, das auf eine lange Kulturgeschichte zurückblicken kann. Zahlreiche nationale und internationale Institutionen, darunter das Musée de l’Homme in Paris, haben bereits Leihgaben für die Ausstellung zugesagt.
Prachtvoll dekorierter Ahnenschädel der Asmat, Neuguinea. © Curt-Engelhorn-Stiftung für die Reiss-Engelhorn-Museen, Foto: Jean Christen
Magdalena Pfeifenroth, M.A. (geb. Smola)
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