Mariam führt ein Doppelleben: Zu Hause ist sie die folgsame Tochter strenger muslimischer Eltern, auf der Straße die selbstbewusste ‚ArabQueen‘. Als ihre Eltern eine Ehe für sie arrangieren wollen, steht Mariam vor einer Entscheidung, die ihr ganzes weiteres Leben bestimmen wird.
Die Journalistin Güner Balci schildert anhand der wahren Geschichte Mariams die Zerreißprobe, vor der junge muslimische Frauen in Deutschland stehen: die Tradition fortzusetzen oder sich von der Familie zu emanzipieren.
Ein probates Mittel gegen Vorurteile: Wo in pauschalisierenden Statistiken und Sprücheklopfereien über die Köpfe der einzelnen Menschen hinweggegangen wird, braucht es solches Theater, das von ihrem Leben, ihren Gefühlen und Ängsten erzählt.
taz
Ein Jugendstück der Extraklasse. (…) Ein Theaterknall wie einst in Ibsens ‚Nora‘. So donnern Emanzipationsbewegungen.
Berliner Zeitung
aus der ‚Neukölln-Trilogie‘
Nach dem Roman von Güner Balci
Premiere: 12. November 2010, Heimathafen Neukölln
Donnerstag, den 05.05.2011, 20.00 Uhr
Bühne Kleines Haus
Aufführungsdauer: 90 Minuten, keine Pause
| Inszenierung | Nicole Oder |
| Bühne und Kostüme | Wiebke Meier |
| Bühne | Julia v. Schacky |
| Musik | Heiko Schnurpel |
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| Tanya Eratsin | |
| Inka Löwendorf | |
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