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mit der Mannheimer Soul-Größe Rolf Stahlhofen

Ein festes Band zwischen Deutschlands kreativsten Musikstädten Hamburg, Berlin und Mannheim

Am 07.05.2010 erscheint die CD „Big Soul“ auf dem Label Content Records. Mit dabei ist die Grammy-nominierte SWR Big Band, die Hamburger Songschreiberin Regy Clasen, der Berliner Sänger Dirk Zöllner und die Mannheimer Soul-Größe Rolf Stahlhofen. Aufgenommen wurden eigene Songs der drei Solisten, die sehr funkig und soulig durch die SWR Big Band bearbeitet wurden.

Obendrein hat sich jeder Sänger noch einen Lieblings-Song ausgesucht, der ebenfalls für die Big Band arrangiert wurde.
Ein hochspannendes Album, das ein festes Band zwischen Deutschlands kreativsten Musikstädten Hamburg, Berlin und Mannheim knüpft.

Am 10.05.2010 präsentiert die SWR BigBand mit Regy Clasen, Dirk Zöllner und Rolf Stahlhofen, das Programm in Hamburg in den Fliegenden Bauten. Das Konzert wird im Rahmen der Musikreihe „Hamburg Sounds“ von NDR 90,3 mitgeschnitten und am darauf folgenden Sonntag ausgestrahlt. Ein Paddelboot ist wendiger, sein Kapitän kann auch viel spontanere Entschlüsse treffen.

Aber so majestätisch und eindrucksvoll wie ein Ozeanriese pflügt das kleine Boot natürlich niemals durch die Fluten. In etwa so lässt sich der Unterschied zwischen einer Band und einer veritablen Big Band bebildern.

Und wenn vor einer solchen dann auch noch drei Stimmen wie die von Regy Clasen, Rolf Stahlhofen und Dirk Zöllner stehen, ist das Resultat nur noch schwer zu toppen. Oder doch?

Aber ja: Das Trio hat nun mit der SWR Big Band „Big Soul“, ein Album voller deutscher Soul-Perlen (doch, so etwas gibt es, sogar schon etwas länger) aufgenommen, sozusagen der Klassenprimus des Genres mit drei der besten Stimmen des Landes.

Jeder der drei steuerte hierfür Favoriten aus dem eigenen Liederfundus und auch solche von anderen Lieblingskünstlern bei, die alle von der SWR Big Band neu arrangiert wurden. Hören wir also, wie Regy, Rolf und Dirk die famose Allianz kommentieren, die von offenbarem Respekt auf allen Seiten geprägt ist.

Regy Clasen:

„Für mich war es die erste Zusammenarbeit mit einer Big Band. Die sind wirklich eine Macht, für mich war es, als surfte ich auf einer großen Welle. Und keines der gängigen Klischees vom schwergängigen Apparat hat sich bestätigt, die Musiker legen eine unglaubliche Sicherheit an den Tag und sind überhaupt nicht weniger offen für Experimente als eine kleine Band.

Mir kam das eher so vor, als hätte jemand eine riesige Lokomotive vor den Zug gespannt. Singen musste ich natürlich anders, viel disziplinierter als sonst, gegen so eine Big Band musst du dich richtig behaupten.

Unter uns drei Sängern war ich der Norden, die etwas ruhigere, sanfte Seite. Dirk ist der Osten, den ich vor allem für seine Gefühlstiefe mag, und Rolf ist der Süden, der macht keine Gefangenen.“

Rolf Stahlhofen:

„Regy hat Recht mit ihren Himmelsrichtungen, auch wenn der Soul ja eigentlich meine Grenzen kennt. Und die Klasse dieser Big Band offensichtlich auch nicht. Die hat mich anfangs echt fix und fertig gemacht, da kam eine regelrechte Wand angeflogen.

Deine Stimme wird von dieser Band wirklich getragen, du setzt dich einfach drauf auf den Wall of Sound. Die Musiker sehen natürlich nicht aus wie coole Typen auf dem Weg zum Mitternachtsgig, aber wenn die erstmal spielen, haben sie nichts Altmodisches mehr.

Der Zug rüttelt und schüttelt beim Anfahren, doch hat er Tempo aufgenommen, hält ihn nichts mehr auf in seiner eleganten Fahrt. Und seit ich mit ihrem 70jährigen Bandleader Dieter Reith gearbeitet habe, der im Körper eines 50-Jährigen und mit der Offenheit eines frischen Twens herumläuft, freue ich mich direkt aufs Altwerden.“

Dirk Zöllner:

„Vor so einer Big Band musst du aus dem Stand gut drauf sein, Die tüfteln nicht lange herum, das ist eine Topband, die einen First Take total abgehangen spielen kann, notfalls auch in einer irren Geschwindigkeit. Das ist ein Klangkörper von allerhöchster Meisterschaft, die auch mir als Sänger geradezu einen neuen Kosmos eröffnet hat.

Ich war heilfroh, dass Regy mit ihrer wunderbaren weiblichen Note und Rolf mit seinen emotionalen Qualitäten und als echte Rampensau dabei waren, ich hatte nämlich als langjähriger Fan der SWR Big Band ganz schön Muffen.

Diese Musiker kannst du nicht irgendwo hin ziehen, die stehen felsenfest hinter dir. Die SWR Big Band, das weiß ich jetzt noch viel besser als vorher, ist viel mehr als bloß eine Institution – und sie groovt, mal ganz salopp gesagt, einfach wie Sau.“

Die SWR BIG BAND blickt auf beinahe sechs Jahrzehnte von ihr mit gestalteter Musikgeschichte zurück. Seit den frühen 50er Jahren ist sie in allen Bereichen des Big-Band-Genres erfolgreich. Sie tritt stets mit wechselnden Dirigenten auf und je nach Projekt werden Swing, Big Band Jazz und gehobene Unterhaltungsoder Popmusik erfolgreich interpretiert. Zwischen 2002 und 2004 machte sie durch drei aufeinander folgende Grammy-Nominierungen Schlagzeilen, die vierte Nominierung folgte 2010. Die Konzertreihe »Swing-Legenden« stellt eine weitere Referenz des »Daimlers unter den Big Bands« dar. Die versierten Musiker bedienen nahezu alle Stilrichtungen und sind bei Radiound Fernsehproduktionen sowie in Studios und Konzertsälen gleichermaßen zuhause. Neben Auftritten mit Miles Davis, Chick Corea, Astrud Gilberto, Chet Baker, Catarina Valente oder Arturo Sandoval wurden ihre Konzerte mit klassischen Vertretern der Soulmusik wie zum Beispiel »The Temptations« und »The Sound Of The Supremes« vom Publikum begeistert aufgenommen. Mit BIG SOUL widmet sich die SWR Big Band dieser Stilistik daher nun erneut – mit Leib, Seele und illustren Gästen.

REGY CLASEN trifft mit ihrer einschmeichelnden, klaren Stimme direkt ins Herz. Sie schreibt selbst und drückt daher mit ihren Kompositionen und deutschen Texten authentische Gefühle aus. Die attraktive Hamburgerin ist mit ihren eigenen Projekten, die sich musikalisch aus einem Mix von Chanson, Pop und Soul zusammensetzen, seit langem erfolgreich. Gemeinsam mit Rolf Stahlhofen, Dirk Zöllner und der SWR Big Band geht sie mit BIG SOUL nun einen neuen Weg. Ihr Charisma und professionelles Können verleiht der Produktion und Show als einzige weibliche Interpretin dieses Projekts ein besonderes Flair.

DIRK ZÖLLNER ist seit Mitte der 1980er Jahre als Sänger, Texter und Komponist unablässig Bestandteil der deutschen Musikszene. Als Person, mit seiner Musik und seinen Texten ist der gebürtige Berliner ein Original und Pate für eine nachrückende deutschsprachige Künstlergeneration. Mit einer Mischung aus Funk & Soul amerikanischer Herkunft und der Schwermut osteuropäischer Balladen hat der Frontmann der Band »Die ZÖLLNER« längst einen eigenen Stil geschaffen, was 15 veröffentlichte Alben beweisen. Seine Berufung führte ihn unter anderem als ersten deutschsprachigen Rockmusiker nach Israel, in die fast klassisch anmutende Welt vertonter Gedichte Heinrich Heines und als »Jesus Christ Superstar« auf die Musicalbühnen der Republik. Seit fast 25 Jahren befindet sich Dirk Zöllner mit einer Gefolgschaft erstklassiger Musiker quasi auf Dauertournee, in diesem Jahr gemeinsam mit BIG SOUL.

ROLF STAHLHOFEN, der Mann aus Mannheim, aufgewachsen mit dem Soul als Kind in Afrika, Asien und den amerikanischen Kasernen seiner späteren Heimatstadt, war einst Co-Leadsänger der »Söhne Mannheims« und Weggefährte von Xavier Naidoo. Inzwischen verleiht er diversen Allstar-Formationen wie »Zeichen der Zeit« oder »Musikteam Germany« seine unverkennbare Stimme. Special Guest war er u.a. bei Simply Red, Anastacia, Eros Ramazotti und Joe Cocker. Eine positive Lebenseinstellung drückt sich auch in seinen Texten aus. Sie spiegeln eine Lebensphilosophie wider, die nicht resigniert, sondern zupackt. Rolf Stahlhofen lässt seinen Worten Taten folgen. Wenn es um Benefizkonzerte geht, ist er, der die Klaviatur des Entertainments von Soul, Funk und Pop beherrscht, dabei. Die Konzerte BIG SOUL ermöglichen ihm nun in Zusammenarbeit mit der SWR Big Band, Regy Clasen und Dirk Zöllner seine musikalische Bandbreite als Autor, Sänger und Entertainer auszuleben

 


 

06.05.2010 Bopfingen - Schwabenlandhalle
07.05.2010 Fellberg - Ostalbgymnasium
10.05.2010 Hamburg - Fliegende Bauten ( Hamburg Sounds)

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