Gesellschaft Freunde der Künste

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Der Ausweis-Generator

Ein Fall von Content Marketing nach allen Regeln der Kunst, der EU-Bürger

Emojis spielen immer öfter eine Rolle in Gerichtsverfahren: Die Zahl der Fälle, in denen Richter deren Bedeutung interpretieren müssen, um über Schuld oder Unschuld entscheiden zu können, ist in den USA rapide gestiegen, teilte mir schon heute Morgen W&V mit. Was soll ich dazu Sagen?

Holger Schellkopf, Chefredakteur bei W&V, hat da eine bessere Geschichte für mich. Ich kann jetzt EU Bürger werden, jawoll.

Lieber Herr Böhmer,

eine Geschichte voller Kreativität, die richtige Idee, eine Botschaft, intelligente Umsetzung - das ist es ja, wonach viele suchen - häufig vergebens. Dabei kann gerade eine im Grunde recht simple Idee ziemlich genial sein. Ein gleich in mehrfacher Bedeutung Bilderbuch-Beispiel dafür ist #Europa22.

Mit dem Ausweis-Generator einer österreichischen Band - eben Bilderbuch - kann sich jeder Nutzer ganz unbürokratisch zum EU-Bürger machen - die Aktion kommt gut an und feiert in den sozialen Netzwerken große Erfolge.

Auch eine ganze Reihe von Promis haben sich bereits den imaginären Europapass besorgt.

Dahinter steckt auch mehr als eine schöne Idee zur EU-Wahl. Experten sehen hier einen Fall von Content Marketing nach allen Regeln der Kunst.

Wesentlich weniger Freude macht ein anderes Thema in Sachen Europa. Es sieht alles danach aus, als würden wir auf einen harten Brexit zurasen. Höchste Zeit, um ein paar Vorbereitungen zu treffen.Gerade für die Werbe- und Marketingbranche spielt London ja bisher eine wichtige Rolle.

Umso wichtiger ist ein klarer Blick auf Konsequenzen des Brexit und mögliche Gegenmaßnahmen für Unternehmen und Agenturen.

Einen Abend voller Einheit wünscht Ihr

Holger Schellkopf