Der junge Maler Michał Banisch (*1980 in Złotów, Polen), ist in der Dresdner Kunstszene kein ganz unbeschriebenes Blatt, bereits in den letzten Jahren war er hier in Ausstellungen vertreten, zuletzt beim "Frühjahrssalon" der Galerie Zanderkasten (2009).
Im Projektraum am Weißen Hirsch | Galerie Grafikladen zeigt Banisch, der an der TU Dresden Architektur studierte, Arbeiten aus der Serie Egoshooter, die sich im Spannungsfeld zwischen figurativer und emotionaler Malerei verorten lassen. Die wie hinskizziert wirkenden Figuren in Egoshooter verlieren sich an ihren Umrisslinien in nahezu monochrome Farbfelder. Diese Flächen öffnen sich zu komplexen Raumstrukturen, die durch den pastosen und lasierenden Farbauftrag verstärkt werden. Gegenständliche und abstrakte Tendenzen werden in seine Bildräume integriert. Zentrales Thema scheint dabei stets die Befragung des Selbst zu sein: Banischs Malerei lotet den Grenzbereich von "sense and sensibility" aus und findet dafür eine ganz eigenständige Bildsprache.
Neben großformatigen Bildern aus der Serie Egoshooter, werden auch kleinere Landschaftsstudien gezeigt werden, die Banischs Interesse an räumlicher Komposition und der Frage nach Farbe und Raum nochmals unterstreichen.
Kontakt
Projektraum am Weißen Hirsch | Galerie Grafikladen
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