Noch bis zum 10. Januar zeigt das museum kunst palast im Ehrenhof seine beiden Ausstellungen "Per Kirkeby", eine Retrospektive des bekanntesten dänischen Künstlers seiner Generation, und "Caspar Wolf", gewidmet dem Schweizer Pionier der Hochgebirgsmalerei. Der 1938 geborene Per Kirkeby ist einer der wichtigsten zeitgenössischen europäischen Künstler.
Die in Zusammenarbeit mit der Tate Modern, London, erarbeitete und für das museum kunst palast erweiterte Ausstellung bietet mit etwa 250 Werken - Gemälden, Zeichnungen, Skulpturen, Büchern und Filmen - einen Überblick über das Gesamtwerk des Universalkünstlers.
Caspar Wolf (1735 - 1783) zählt zu den wichtigsten Malern der Vorromantik in der Schweiz. Wolf unternahm nach 1773 verschiedene Studienreisen ins Gebirge. Er begleitete zwischen 1774 und 1779 Geographen, Geologen, Botaniker und Glaziologen auf ihren wissenschaftlichen Expeditionen.
Das geologische Interesse Wolfs verbindet ihn über die Jahrhunderte hinweg mit Per Kirkeby, der seinerseits ursprünglich Geologie studiert hat und in jungen Jahren auch Teilnehmer geologischer Expeditionen war. Mit Ausnahme der Präsentation der Alpen-Aquarelle 1781 in Düsseldorf wird das Werk des Schweizer Malers erstmals in einer eigenen Ausstellung in Deutschland vorgestellt.
Abbildungen
Das nördlichste Haus der Welt, 1987
Öl auf Leinwand
200 x 200 cm
Privatsammlung Zürich
©Per Kirkeby, Courtesy Galerie Michael Werner Berlin, Köln & New York
Der Mord in der Scheune von Finnerup, 1967
Mischtechnik auf Masonit
122,2 x 122,2 cm
Louisiana Museum of Modern Art, Humlebæk, gespendet von Otto Bruuns Fondation
©Per Kirkeby, Courtesy Galerie Michael Werner Berlin, Köln & New York
Caspar Wolf Der Obere Staubbachfall im Lauterbrunnental, 1774-1777
Öl auf Leinwand
81 x 53,5 cm
Privatbesitz, Italien
Foto: Paolo Bonassi
Caspar Wolf Studie zu: Der Obere Staubbachfall im Lauterbrunnental, 1774-1777
Öl auf Karton
36,2 x 21,8 cm
Aargauer Kunsthaus Aarau
Foto: Jörg Müller, Aarau
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