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Die Zukunft der Streams

Die Zukunft von Video-on-Demand: Zwischen Urheberrechtsverletzungen & legalem Angebot

Video-on-Demand erfreut sich in Deutschland großer Beliebtheit und immer mehr Menschen nutzen die einfache Methode, um sich Filme oder Videos anzusehen. In der Regel handelt es sich dabei um Angebote im Internet, bei dem Nutzer zu jeder Zeit und von jedem Ort aus, mobile Geräte vorausgesetzt, Filme und Videos anschauen können.

Typischerweise spricht man bei solchen Videos auch von Streams. In der Bundesrepublik haben laut Digitalisierungsbericht 2014 bereits 45 Prozent der Bürger schon einmal einen Stream genutzt. Diese Zahl dürfte in Zukunft noch einmal erheblich steigen. Nicht selten sind die genutzten Angebote jedoch illegaler Natur. Gerade das Thema Urheberrechtsverletzung spielt in Bereich Video-on-Demand immer wieder eine große Rolle.

Problematik Urheberrechtsverletzung

Das Abschreiben von Texten oder das Verbreiten von Liedern ist praktisch so alt, wie die Medien selbst. Erst im vergangenen Jahrhundert hat sich das Urheberrecht in seiner heute bekannten Form entwickelt. Urheberrechtsverletzung konnte diese Entwicklung jedoch trotzdem nicht aufhalten. Gerade Musik wurde immer wieder kopiert und auch Filme blieben nicht verschont. Mit der zunehmenden Verbreitung des Internets erreichte die Praxis jedoch neue Dimensionen.

Es wurden so viele Filme, Serien und Lieder illegal getauscht und verbreitet wie nie zuvor, wobei in den vergangenen Jahren Streaming-Diensten eine besondere Bedeutung zukam. Um sich hohe Kosten für DVD-Boxen und Kinotickets zu sparen, griffen viele Menschen lieber auf die kostenfreien jedoch eigentlich illegalen Streams zurück.

Dass sich mit Streams zudem durchaus Geld verdienen lässt, führte dazu, dass immer mehr Angebote im Netz auftauchten. Für die Polizei ist die ganze Sache vor allem deshalb problematisch, weil viele Anbieter mit ausländischen Servern und Domains arbeiten. Trotzdem hat es in den vergangenen Jahren einige Polizeierfolge in Deutschland gegeben. So wurde unter anderem Dirk B., der Betreiber eines der größten illegalen Portale in Deutschland, verhaftet und muss sich vor Gericht verantworten. Mit seinem Portal soll Dirk B. über 1,8 Millionen Euro im Jahr verdient haben.

Die Zukunft der Streams

Der Kampf gegen illegale Streams wird auch in den nächsten Jahren viel Aufwand erfordern. So hat die Vergangenheit gezeigt, dass für jedes geschlossene Portal mindestens ein, in den meisten Fällen jedoch gleich mehrere, neue Angebote entstehen. Allerdings haben viele Unternehmen erkannt, dass die meisten Menschen durchaus bereit sind, für einen legalen Serienstream zu zahlen, wenn sie die Möglichkeit dazu bekommen.

für einen legalen Serienstream zu zahlen

So sind in den vergangenen Jahren viele legale Anbieter entstanden, welche den Nutzern im Netz alternative Angebote bieten. Diese werden auch immer stärker angenommen und sind zudem ein echter Wachstumsmarkt. Allein in Deutschland soll sich der Umsatz von geschätzten 200 Millionen Euro im vergangenen Jahr auf bis zu 450 Millionen Euro im Jahr 2018 steigern (statista.com). Legale Alternativen sind ein wichtiger Schritt im Kampf gegen Urheberrechtsverletzungen.

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