Gesellschaft Freunde der Künste

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Die Pop-Gala ist zurück

Die Rückkehr der Jungen Wilden - Die Pop-Avantgarde im Kulturtempel von Stuttgart

Rückkehr der Jungen Wilden: Als das Stuttgarter Opernhaus im vergangenen Jahr seine Pforten für diese Kooperation öffnete, hatte das Konzert noch etwas von einem Experiment.

Die Pop-Avantgarde im Kulturtempel – ob das funktionieren würde? Und wie es funktionierte.

Mit The Littmann Sessions #2 folgt nun am hochsommerlichen Samstag, 5. Juli 2025 die zwingend gebotene Fortsetzung für die fulminante Fusion von Hoch- und Szenekultur.

Selbstredend sind sämtliche institutionellen Partner auch 2025 wieder im Boot: die Staatsoper Stuttgart, JOiN (Junge Oper im Nord Stuttgart) und das Pop-Büro Region Stuttgart.

Sie alle können es kaum erwarten, dass sich erneut ein wunderbar gemischtes Publikum aus Opernfans und Clubbern von dem Konzert im Littmann-Bau inspirieren lässt.

Gleichzeitig rechnen die Verantwortlichen fest mit einem weiteren demokratisierenden Effekt. Schließlich war vergangenes Jahr zu beobachten, dass The Littmann Sessions als Türöffner für viele junge Erstbesucher*innen fungieren.

Sie hatten den Fuß erkennbar nie zuvor über die Schwelle des Opernhauses gesetzt – und waren begeistert. Die Chancen auf ein Da capo stehen gut.

Denn wie 2024 kombiniert das Line-Up wieder vielversprechende Talente aus dem Südwesten mit einem national bekannten Headliner.

Diesmal teilen sich Atomic Lobster, FUTSCH, Horizontaler Gentransfer, Lying to Children und Siri Thiermann die große Bühne mit Apsilon, dem Berliner Deutschrapper mit türkischen Wurzeln.

The Littmann Sessions #2
Die außergewöhnliche Pop-Gala ist zurück: Am 5. Juli 2025 trifft erneut Popkultur auf Oper – mit fünf Acts aus der Region und der deutschen Hiphop-Größe Apsilon.


Sommer, Sonne, Littmann Sessions – nach dem großen Publikums-Erfolg im vergangenen Jahr geht die visionäre Pop-Gala am 5. Juli nun in die zweite Runde.

Was als genreübergreifendes Experiment begann, hat Lust auf mehr gemacht.

So öffnen auch 2025 die Staatsoper Stuttgart, JOiN (Junge Oper im Nord) und das Pop-Büro Region Stuttgart die Türen des Littmann-Baus für einen Abend, der Oper und Pop auf Augenhöhe zusammenbringt.

Mit dabei sind fünf herausragende regionale Acts und kein geringerer als der Berliner Rapper Apsilon.
Der Spirit aus dem Vorjahr wird auch 2025 weitergetragen:

Gemeinsam mit der Staatsoper Stuttgart entwickeln Atomic Lobster, FUTSCH, Horizontaler Gentransfer, Lying to Children und Siri Thiermann erneut das Konzept für ein spannendes Genre-Crossover-Highlight.

Abgerundet wird der Abend durch die Performance von Apsilon, der für seine Texte mit politischer Message bekannt ist.

Oper, Gitarren, Synthies, Punk und gesellschaftskritische Lyrics treffen aufeinander, um sich musikalisch die Hände zu reichen.

So wird auch diese Ausgabe von The Littmann Sessions: eine Pop-Gala zu einem unvergesslichen Live-Ereignis mit dem Prädikat: Keinesfalls verpassen!

Apsilon: Als Sohn türkischer Eltern und Gastarbeitenden ist er immer noch da, wo er aufgewachsen ist – in seiner Heimat Moabit.

Nach fast 10 Jahren Texte Schreiben verbringt Apsilon mittlerweile viel Zeit im Studio. Inhaltlich gibt es Deutschrap mit antikapitalistischer Analyse ohne erhobenen moralischen Zeigefinger.

Provokante Gesellschaftskritik ohne Kompromisse gegen weißdeutsche Bequemlichkeit und Resignation. Die Delivery ist die pure Wut, der Sound ist trappig und modern. New Wave.

Apsilon kommt leger um die Ecke und legt Basketball-Referenzen neben Rassismuskritik, reiht geschickt deutsche Redewendungen aneinander, während er sie bricht und so mit der deutschen Sprache dribbelt.

Atomic Lobster: Seit ihrer Gründung im Jahr 2019 ist Atomic Lobster stetig unterwegs, immer auf der Suche nach neuen musikalischen Horizonten.

Mit rund 50 Konzerten quer durch Deutschland und darüber hinaus – darunter Highlights wie das SXSW in Austin und das About Pop-Festival in Stuttgart – hat sich die Band mit leidenschaftlichen Live-Auftritten eine wachsende Fangemeinde erspielt.

Ihr Sound ist ein intensiver Mix aus Grunge, Post-Punk und Trip-Hop – mal rau und ungeschliffen, mal sanft und hypnotisch.

Mit Einflüssen von PJ Harvey, Radiohead und Queens of the Stone Age kreiert Atomic Lobster einen Klang, der die Melancholie der 90er mit zeitgenössischer Experimentierfreude verbindet.

Nostalgie trifft auf frische Perspektiven – eine musikalische Reise zwischen Dringlichkeit und Atmosphäre.

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Atomic Lobster | Die traurigsten Cheerleader der Welt - Hidden Words