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voller Konflikte, Ideale und Jugendtrotz

Die Räuber: Moderne Inszenierung von Friedrich Schillers Jahrhundertwerk am 12.2.2011 in Bad Kissingen

Am Samstag, 12. Februar 2011 kommt mit „Die Räuber“ das
Erstlingswerk des großen Friedrich Schiller auf die Bühne des
Kurtheaters. Karl Moor wird darin durch eine Intrige seines Bruders
Franz vom Vater enterbt und verstoßen. Er gründet eine Räuberbande
und zieht als Gesetzloser mordend und plündernd durch die
böhmischen Wälder. Ein Stück voller Konflikte, Ideale und Jugendtrotz.
Beginn dieser Inszenierung der Theatergastspiele Kempf ist um 19:30
Uhr im Kurtheater.

Aufschreie aus dem Zuschauerraum, geballte Fäuste und Tumulte soll
Friedrich Schiller mit seinem Erstlingswerk provoziert haben. Dabei war, was
1782 in Mannheim uraufgeführt wurde, bereits eine zensierte Version dessen,
was Schiller ein Jahr zuvor hatte drucken lassen. Nach der Mannheimer
Aufführung arbeitete Schiller seine „Räuber“ nochmals um, so dass die heute
bekannte Fassung der Urfassung wieder näher kommt: Franz Moor, Sohn
des Grafen Maximilian von Moor, fühlt sich als Zweitgeborener, noch dazu
von hässlicher Gestalt, von der Natur benachteiligt.

Er hadert mit der Welt und Glaubensordnung und entsagt schließlich deren Werten von Bruderliebe und Familienbande. Mit Hilfe eines gefälschten Briefes macht er seinen Vater glauben, der abwesende Karl beschädige durch unsittliches Verhalten den Ruf der Familie. Der alte Moor verstößt daraufhin seinen Sohn.

Franz formuliert einen Brief im Namen seines Vaters. Als Karl die kränkenden Worte erreichen, lässt er sich, obwohl eigentlich im Begriff, zu Familie und Verlobter zurückzukehren, zum Hauptmann einer Räuberbande küren, die in den böhmischen Wäldern Unheil anrichtet. Franz will unterdessen nicht nur das
Erbe seines Bruders antreten, er möchte auch dessen Verlobte gefügig
machen. Amalia jedoch widersetzt sich seinen Intrigen …

Kontakt

Jutta Dieing M.A.

Leiterin der Kultur- und Veranstaltungsabteilung

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