Die Salzburger Osterfestspiele wurden im Jahr 1967 von Herbert von Karajan als Ergänzung zu den im August stattfindenden Salzburger Festspielen gegründet und etablierten sich in rasant kurzer Zeit als exklusives und künstlerisch brillantes Festival.
Herbert von Karajans Grundgedanke bei der Begründung der Osterfestspiele bestand im Wunsch der Weiterentwicklung des Festspiel-Gedankens in Salzburg, wobei sich die Osterfestspiele nie als ein Ableger der Salzburger Festspiele im Sommer sahen, sondern ein ganz eigenständiges Profil entfalten konnten. Dies konnte nur durch erstklassige Regisseure, hochkarätige Interpreten und aufwändige Oper-Produktionen gelingen.
Salzburger Osterfestspiele heute
Das Festival startet jährlich am Samstag vor dem Palmsonntag mit der Opernpremiere und dauert bis zum Ostermontag, an dem traditionellerweise die zweite Aufführung der Oper stattfindet. Zusätzlich sind an sechs Abenden Konzerte mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden und dem Chor des Bayerischen Rundfunks programmiert. Künstlerischer Leiter ist heuer erstmals Maestro Christian Thielemann, einst Schüler von Herbert von Karajan, der die Nachfolge des langjährigen Leiters Sir Simon Rattle antritt.
Osterfestspiele - Das Programm 2015
Im Jahr 2015 stehen die Osterfestspiele Salzburg im Zeichen von italienischer und russischer Musik. Den Schwerpunkt bilden neben den Opern Cavalleria rusticana und Pagliacci auch Werke von Tschaikowski und Schostakowitsch. Isabel Karajan kehrt mit einer szenischen Collage sowie Prokofjews Peter und der Wolf zu den Osterfestspielen Salzburg zurück.
28. März - 06. April 2015
Hier finden Sie das vollständige Programm der Osterfestspiele 2015
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Den Schwerpunkt der Osterfestspiele Salzburg bilden neben den Opern Cavalleria rusticana und Pagliacci auch Werke von Tschaikowski und Schostakowitsch (c) Osterfestspiele Salzburg