Gesellschaft Freunde der Künste

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tragische Oper von Vincenzo Bellini

Die Oper "Norma" war eine der Glanzpartien von Maria Callas - Aufführung am 13.9.2010 Theater Bremen

Die „Norma“ war eine der Glanzpartien von Maria Callas. Normas berühmtes Gebet „Casta Diva“ gehört zum Ergreifendsten, was die Epoche des Belcanto überhaupt hervorgebracht hat. Selbst Richard Wagner bekannte, Bellinis Melodien seien „schöner als Träume“. „Norma“ ist im präfranzösischen Gallien angesiedelt. Die Handlung, die zur Zeit der römischen Besetzung Galliens im Jahre 50 vor Christus spielt, enthält alles, was eine gute Oper ausmacht: Große Emotionen und Leidenschaften, die sich an den sozialen Grenzen und Gesetzen brechen und entzünden. Die Druidenpriesterin Norma liebt den römischen Besatzungsoffizier Pollione und gebiert ihm heimlich zwei Kinder.

Der hat sich in die Novizin Adalgisia verliebt und verrät Norma. Sie wählt den Tod auf dem Scheiterhaufen, doch Pollione bereut und geht mit ihr gemeinsam in die Flammen. Bellini schrieb dafür eine Musik, die seinem Credo voll entspricht: Oper solle „durch ihren Gesang weinen, schaudern, sterben machen.“ Für diese Inszenierung kehrt Regisseur Philipp Himmelmann, der u. a. die spektakuläre „Tosca“ bei den Bregenzer Festspielen 2007 inszenierte, nach Bremen zurück.

Besetzung

Musikalische Leitung Daniel Montané 

Inszenierung Philipp Himmelmann

Kostüme Gesine Völlm

Bühnenbild Hermann Feuchter

Pollione (Sever) Luis Olivares Sandoval

Orovisto Jose Gallisa 

Klothilde Eun-Kyung Um