Wer sich NFT befasst, wird wohl schnell bemerken, dass es verschiedene Künstler sowie Kunstprojekte gibt, die Aufmerksamkeit verdienen. Vor allem im Jahr 2022 haben einige Kunstprojekte das Licht der Welt erblickt, die dazu geführt haben, dass das Interesse an NFTs in der Kunstszene weiterhin gestiegen ist.
La Collection
Bei „La Collection“ handelt es sich um eine Initiative aus Frankreich, die mit Galerien zusammenarbeitet, die auf der ganzen Welt bekannt sind, um sodann NFTs von Kunstwerken neuer und großer Künstler zu verkaufen.
Die Plattform wurde Ende 2021 in Betrieb genommen und konnte sodann mehrere Partnerschaften eingehen - so etwa mit der ANNKA KULTYS GALLERY oder auchmit dem British Museum.
Das Ziel, das hier verfolgt wird? Man will die neuen Kunstsammlungen einem viel breiteren Publikum zugänglich machen. Das Verfahren, das zur Anwendung kommt, um digitale Zwillinge von physischen Kunstwerken zu schaffen, nennt sich übrigens digitale Lithografie.
Women Rise
In der Regel sind Profilbilder NFTs quadratische Bilder, die Gesichter mit zufälligen Merkmalen zeigen. Der Käufer nutzt die Bilder, um sie dann für das Profil im sozialen Netzwerk zu nutzen.
Diese Projekte machen Spaß, haben aber durchaus Auswirkungen auf die reale Welt. Maliha Abidi, eine pakistanisch-amerikanische Künstlerin, hat 10.000 generierte Avatare zu der „Woman Rise“ Kollektion hinzugefügt.
Sie setzt sich dafür ein, dass Frauen und auch marginalisierte Gemeinschaften einen problemlosen Zugang zum NFT Raum bekommen. Die Erlöse fließen zum Teil in Organisationen, die sich dafür einsetzen, dass Mädchen einen Zugang zur Bildung bekommen.
REALWORLD
Der deutsche Künstler Manuel Rossner entwirft digitale Räume sowie virtuelle Welten und arbeitet mit verschiedenen Institutionen zusammen, damit surreale Strukturen geschaffen werden können, die dann tatsächlich, obwohl es sie nur digital gibt, mit einem realen Ort verbunden sind.
Die Kunstwerke des Deutschen werden bei REALWORLD beherbergt. Neben Rossner sollen demnächst auch noch die Kunstwerke von 50 anderen Künstlern aufbewahrt werden.
Dust is hard to breathe
Die libanesisch-senegalesische Künstlerin Linda Dounia denkt sich gerne Science-Fiction-Zukunftsentwicklungen aus. Um neue Werke zu schaffen, nutzt sie eine KI - so kann das Gemälde von den verschiedenen Jahreszeiten und auch dem Staubnebel erzählen, der ihre Heimat, Dakar, immer wieder heimsucht. Zudem geht es auch um die Veränderung des Klimas aufgrund des Klimawandels.
Es handelt sich hier um ein außergewöhnliches Projekt, da es sich immer wieder weiterentwickelt. Hier hat sich die Künstlerin wahrlich selbst übertroffen.
Woodies NFT
Bei diesem Projekt handelt es sich um ein geplantes Web 3.0 Franchise, das sich auf Spiele, Fernsehen sowie weitere Medien erstrecken soll. Dabei geht es um die Geschichte eines Baumes, dessen Gefährten gefällt werden.
Der Baum muss sich auf neue Abenteuer einlassen, damit er sie retten kann. 20 Künstler haben bereits eine Sammelkartensammlung namens „Legends of Wondermist“ veröffentlicht, die auf früheren PFP-Veröffentlichungen aufbaut. In einem zukünftigen Metaverse-Spiel sollen diese Karten dann eine tragende Rolle spielen.
Wer NFT Sammelkarten sucht bzw. plant, in NFTs zu investieren, sollte sich von Anfang an bewusst machen, dass es keine Gewinngarantie gibt. So auch, wenn man plant, mit Kryptowährungen zu traden.
Auch über die beste Trading Plattform gibt es keine Gewinngarantie, wobei es natürlich höhere Chancen gibt, Gewinne einzufahren, da natürlich mit hilfreichen Instrumenten gearbeitet werden kann.
FEWOCiOUS
FEWOCiOUS ist ein in Las Vegas geborener Künstler, der abgehalten wurde, sich mit Kunst zu beschäftigen, weshalb er sich entschied, in die digitale Welt einzutauchen - und das mit Erfolg.
Nicht nur, dass er mit dem Auktionshaus Christie’s zusammenarbeitet und bereits fünf Gemälde als Serie präsentierte, konnte er auch bei einem 24 Stunden andauernden Buyathon auf Nifty Gateway 26 Millionen US Dollar sammeln.
Der dezentrale Kunstpavillon
Im dezentralen Kunstpavillon, der zwischen April und Juni 2022 in Venedig „aufgebaut“ wurde, gab es einen eigenen Raum, in dem dann unterschiedliche Ausstellungen bestaunt werden konnten. So etwa die Kunstwerke von Beeple, Aaron Penne oder auch von XCOPY.
Mito
Noch befindet sich Mito in der Beta-Phase. Es handelt sich hier um einen Marktplatz auf der Blockchain von Polygon. Gefördert werden sollen spanischsprechende Künstler, die hier ihre Kunstwerke verkaufen werden können.


Das Interesse an NFTs ist in der Kunstszene weiterhin gestiegen. Bilder:pixabay.com/de/photos/kunst-kunstbedarf
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