Als Film-, Theater- und Opernregisseur gehörte der Künstler Christoph Schlingensief zu einer der bekanntesten und kreativsten Persönlichkeiten der deutschen Kulturszene. Seine radikalen Arbeiten hinterfragen provokant Politik und Gesellschaft.
Berlinale-Direktor Dieter Kosslick zum Tod von Christoph Schlingensief: „Wir haben einen großartigen Menschen, Filmemacher und politischen Künstler verloren.
Schlingensief handelte aus einer tiefen moralischen Überzeugung heraus. Mit seiner Kunst hat er sich gegen Abschiebung, Rassismus und Menschenrechtsverletzungen engagiert.“
Allein drei seiner Filme hatte Schlingensief im Forum der Berlinale präsentiert: Menü total (1986), Egomania – Insel ohne Hoffnung (1987) und 100 Jahre Adolf Hitler – die letzte Stunde im Führerbunker (1989).
Zuletzt war Christoph Schlingensief 2009 als Mitglied der Internationalen Jury bei der Berlinale zu Gast.
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