Unter diesem Titel wird der junge Maler Steffen Cyrus im Rahmen seines Graduiertenstipendiums der Bauhaus-Universität Weimar
vom 03. bis 14. August 2010 durch Deutschlands Museen touren.
Wie er sagt, hat er jene Museen ausgewählt die zeitgenössische Kunst zeigen und in denen - ein „Cyrus“ - hängen sollte.
Zehn Häuser wird Cyrus bereisen und 2 Werke hinterlassen:
Kunsthalle Hamburg, Museum Ludwig Köln, Pinakothek der Moderne München, Neues Museum Weimar, Museum für Moderne Kunst Frankfurt, Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Bonn, Hamburger Bahnhof Berlin, Kunsthalle Erfurt, Museum der bildenden Künste Leipzig, sowie das Kunstmuseum Stuttgart.
Die genauen Daten bleiben bis dahin noch geheim.
Er spricht von einer Leerstelle im Museum die er nutzen möchte. Die Leerstelle findet sich in den Vorräumen der Toiletten wieder. Viel Fläche, viel ungenutzte Fläche für Kunst, wie er meint.
Aber das ist noch nicht alles, Cyrus bietet dem findigen Besucher an, die Malerei auf Leinwand mit nach Hause zu nehmen; sofern das Museum die Schenkung nicht bereits angenommen hat. So macht Cyrus auch auf die prekäre Situation vom Museumsbudget aufmerksam.
Studiert hat Steffen Cyrus an der Weimarer Bauhaus-Universität bei Elfi Fröhlich, sowie bei Katharina Grosse an der Kunsthochschule Weißensee und bei Walter Obholzer an der Akademie der Bildenden Künste in Wien.
Vom neuen Besitzer wünscht er sich ein Foto vom Werk in seiner neuen Umgebung. Des Weiteren wird er alle Arbeiten in seiner Museumsatmosphäre fotografieren. Diese möchte er in einer Dokumentationsausstellung im Herbst zeigen.
Seinen Sie also wachsam beim nächsten Museumsbesuch.
Weitere Infos: http://www.steffencyrus.de/html/textpreface.htm

