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Meister der Inszenierung?

Die große Samstags-Dokumentation "Die Kennedys - Triumph und Tragödie einer amerikanischen Familie" am 8. Januar 2011 um 20:15 Uhr bei VOX

Am 20. Januar 1961 feiert Amerikas wohl prominentester Clan seinen größten Triumph. Der damals 43-jährige John F. Kennedy wird als jüngster Präsident der Vereinigten Staaten vereidigt. Nach außen scheint der Nachfahre irischer Einwanderer als vitaler Politiker. Kaum einer ahnt, dass der charismatische Mann, der seinen Wählern nicht weniger als eine neue Ära verspricht, schon damals schwer krank ist. Nur rund 1000 Tage wird der junge Hoffnungsträger das höchste Amt des Staates inne haben. Am 22. November 1963 fällt John F. Kennedy in Dallas einem Attentat zum Opfer.

50 Jahre nach seinem Amtsantritt dokumentiert SPIEGELTV jetzt in der großen Samstags-Dokumentation "Die Kennedys - Triumph und Tragödie einer amerikanischen Familie" (am 8. Januar 2011 um 20:15 Uhr bei VOX) den Aufstieg von John F. Kennedy als Politiker und Privatperson. Bisher nicht gezeigte Farbfilme aus den Archiven der Kennedys zeigen den Präsidenten und seine Familie hautnah und erlauben einen intimen Blick hinter die Kulissen der mächtigsten Familie Amerikas.

Zu Wort kommen in der vierstündigen Dokumentation Kennedys Weggefährten wie sein engster Berater Ted Sorensen und Entertainer Harry Belafonte, sowie sein Neffe Robert "Bobby" Kennedy junior und Kennedy-Biograph Robert Dallek. Als Zeitzeugen erinnern sich außerdem der Sohn des ehemaligen Ministerpräsidenten der UdSSR, Sergei Nikititsch Chruschtschow, und der ehemalige Willy Brandt-Sprecher Egon Bahr.

John F. Kennedy ist der Held der Kuba-Krise, der die Welt vor einem nuklearen Krieg rettet. Die Herzen der Deutschen erobert er mit dem Satz: "Ich bin ein Berliner!" im Sturm. Mit ihm zieht eine neue Generation in das Weiße Haus ein. Er ist nicht nur der jüngste Präsident der USA, sondern auch vermögend, gutaussehend und Familienvater. Seine Frau Jackie wird zum Idol von Millionen Frauen. Aber die Kennedys scheinen auch Meister der Inszenierung zu sein: Idyllische Aufnahmen der jungen Familie auf den luxuriösen Feriensitzen oder der Jacht "Honey Fitz" überstrahlen häufig die wenig harmonische Realität. John F. Kennedy lebt exzessiv und soll unzählige Affären gehabt haben, die Jackie mit verschwenderischen Einkaufstouren kompensierte.

Über Kennedys Erfolg sagte sein republikanischer Rivale Robert Nixon einmal: "Wenn die Amerikaner mich sehen, sehen sie sich selbst. Wenn sie John F. Kennedy sehen, sehen sie sich, wie sie gerne sein wollen." Nur wenige wissen, dass der Präsident schwer krank ist und Schmerzmittel und Amphetamine schluckt, um Malaria, Koliken und Rückenleiden zu bekämpfen. "Wenn die Öffentlichkeit gewusst hätte, wie krank Kennedy wirklich war, wäre er nie zum Präsidenten gewählt worden.", so Kennedy-Biograph Robert Dallek.

Am 22. November 1963 wird John F. Kennedy in Dallas erschossen. Die genauen Umstände des Attentats sind bis heute ungeklärt. Nach seinem Tod strebt der Kennedy-Clan weiter nach Macht und muss schwere Verluste und Schicksalsschläge einstecken.

SPIEGEL TV dokumentiert das Leben der Familie, an deren Schicksal die Welt bis heute teilnimmt, am 8. Januar um 20:15 Uhr in der großen Samstags-Dokumentation "Die Kennedys - Triumph und Tragödie einer amerikanischen Familie". Weitere Informationen zur großen Samstags-Dokumentation finden Sie im VOX-Pressezentrum unter http://kommunikation.vox.de

 

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VOX Kommunikation und Presse,

Frau Nora Luther

nora.luther@vox.de

 

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