Ein Job ist zu vergeben. Vier Bewerber haben es in die Endrunde geschafft: drei Männer, eine Frau. Jetzt sind sie zum abschließenden Gespräch geladen, seltsamerweise alle zum gleichen Termin. Kein Personalchef erscheint zu dem Gespräch, die vier Bewerber bleiben unter sich.
Dennoch stehen sie offensichtlich unter ständiger Beobachtung. Das erhöht den Stress. Plötzlich ein Zettel mit einer Information: Die vier Bewerber werden auf sich gestellt bleiben. Die Endrunde zur Vergabe der Stelle wird nach der Grönholm-Methode geführt.
Eine Methode, das wird bald deutlich, die keine Schonung kennt: Die vier Bewerber werden mit immer neuen Aufgaben aufeinander angesetzt, und bald weiß keiner mehr, wer mit offenen Karten spielt. Was ist Realität? Und was ist Trick? Dazu kommt: Selbst das kleinste Detail aus der privaten und beruflichen Vergangenheit scheint der neuen Firma bekannt – und wird häppchenweise öffentlich ...
Die „Grönholm-Methode“ zählt wie auch Yasmina Rezas „Der Gott des Gemetzels“ zu einer neuen Generation von Dramatik: Theater-Unterhaltung vom Feinsten – in höchstem Maße spannend, intelligent und überraschend, und gleichzeitig ein treffender Kommentar zur Gegenwart, mit präzise gearbeiteten Charakteren und Wendungen, die man so schnell nicht vergisst.
Regie: Matthias Huber
Bühne und Kostüme: Daniela Flügge
Dramaturgie: Torsten Buß
mit:Marius Marx (Fernando Porta),Wenzel Banneyer (Enrique Font), Susanne Stein (Mercedes Degàs) und Urs Rechn (Carlos Bueno)
Premiere am 10.10.2009, Städtische Theater Chemnitz, 19.30 Uhr
Weitere Vorstellungen
13.10.2009
6.11.2009
19,28.12.2009
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