Wo alles begann.Der Ursprung des deutschen Begriffs „Sommerfrische“ liegt tatsächlich im heutigen Südtirol:
Denn „in die Frisch’ gehen“ nannte man bereits im 17. Jahrhundert den Brauch der feinen Bozner Gesellschaft, von Juni bis September der Schwüle im Tal in kühlere Bergregionen zu entfliehen.
In der Regel zog es die wohlhabenden Städter auf den Ritten oder nach Völs am Schlern. Damals verbrachte die Hautevolee den Sommer mit Kind und Kegel auf einfachen Bauernhöfen.
So romantisch wie einst können Familien auch heute ihre Ferien erleben. Insgesamt gibt es jenseits des Brenners gut 150 ländliche Urlaubsdomizile des Qualitätssiegels Roter Hahn in hitzefreier Zone über 1.500 Metern. www.roterhahn.it
Wie einst Sigmund Freud. Wer lieber hierzulande auf historischen Spuren wandelt, der findet nahe Bad Reichenhall das Vermächtnis der Sommerfrische in Oberbayern.
Denn Sigmund Freud, berühmter Begründer der Psychoanalyse, war im Sommer 1901 mit seiner Familie gleich mehrere Wochen lang zu Gast am glasklaren Thumsee, den er liebevoll als „kleines grünes Wasserbecken“ bezeichnete.
Wie der örtliche Archivar weiß, verbrachte der Wissenschaftler die Zeit vor Ort überwiegend mit Angeln und Pilzesammeln oder unternahm Ausflüge in die Alpenstadt.
Noch heute dient das idyllische Naherholungsgebiet den Bad Reichenhallern als willkommene Abkühlung bei heißen Temperaturen.
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Das Vermächtnis der Sommerfrische in Oberbayern und Südtirol. © Bad Reichenhall Tourismus und Stadtmarketing