The Walkmen sind detailverliebt und aufregend sowie stilistisch und klanglich überragend individuell. In zwölf Jahren hat das New Yorker Quintett eine Atmosphäre und einen Sound entwickelt, die sich von allen anderen Indie-Bands abheben.
Ihre Liebe zu authentischen Retro-Klängen und einer traditionellen Produktionsweise hat eine vollkommen eigene Ästhetik kreiert, die Fachleute für ebenso bedeutsam halten wie zum Beispiel den speziellen Stil der Strokes. Mit wachsendem Erfolg arbeiten die fünf ausgezeichneten Musiker an ihrer Version von Indie-Rock.
Anfang Juni erscheint ihr siebtes Album Heaven, das sie weltweit live vorstellen. Im Zuge dieser Tour spielen sie am 11. Juni ein exklusives Deutschland-Konzert im Roten Salon in Berlin.
Alle fünf Mitglieder blickten bereits auf große Erfahrung, als sie im Jahr 2000 The Walkmen gründeten. Genau genommen ging die Band aus der Auflösung zweier New Yorker Indie-Speerspitzen der 90er hervor:
Drei Mitglieder Paul Maroon (Gitarre, Piano), Walter Martin (Orgel, Bass) und Matt Barrick (Schlagzeug) kamen von Jonathan Fire*Eater, Peter Bauer (Bass, Orgel) und Hamilton Leithauser (Gitarre, Gesang) stammten von The Recoys. Sie alle kannten sich zu dem Zeitpunkt schon seit vielen Jahren ? vier von ihnen hatten sogar gemeinsam die Schulbank gedrückt.
Durch den finanziellen Erfolg von Jonathan Fire*Eater war es den Musikern möglich, zur Bandgründung in Harlem ihr Studio ?Marcata Recording? aufzubauen. Hier entwickelten sie vom ersten Moment an einen ganz eigenen Stil. Ihre Aufnahmen sind durchweg analog und frei von jeder digitaler Bearbeitung, die verwendeten Vintage-Instrumente sind betont retro und authentisch.
Zudem verleiht Hamilton Leithausers besondere Stimme ihrem kristallklaren, warmen Sound eine ganz besondere Note. Dennoch klingen The Walkmen stets frisch und up to date. Ihre Ästhetik gilt vielen jungen Bands als Blaupause für aufrichtige, intensive Rockmusik.
Seit 2002 wurden sechs Studioalben, acht EPs und neun Singles veröffentlicht, die vor allem in den USA und England regelmäßig Charterfolge feierten. Gerade das letzte Album Lisbon verzeichnete hohe Notierungen in den Hitlisten. Dabei ließen sich The Walkmen immer von spontanen Ideen und einer unverfälschten künstlerischen Eingebung leiten.
Als sie 2006 mit ihrem Studio umziehen mussten, nahmen sie innerhalb weniger Tage das Abschiedsalbum Pussy Cats auf, eine werkgetreue Interpretation des gleichnamigen Longplayers von Harry Nilsson und John Lennon aus dem Jahr 1974.
Am 4. Juni erscheint nun ihr siebtes Album ?Heaven?. Gemeinsam mit Engineer Phil Ek (Built To Spill, The Shins, Fleet Foxes) haben The Walkmen ihre Trademarks wie ein hell klingendes Piano, kantige Twang-Gitarren und brodelnde Orgel-Arrangements weiter verfeinert und einige der besten Songs ihrer Karriere eingespielt.
Für ihre Fans dürften die anstehenden Konzerte einen weiteren Leckerbissen bereithalten: Aktuell tourt das Quintett mit einer speziellen Show zum zehnten Geburtstag ihres Debütalbums Everyone Who Pretended To Like Me Is Gone durch die USA. Man darf also erwarten, dass sie auch in Berlin einige Songs dieses mitreißenden Frühwerks darbieten werden.
Termine | |||||
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| Allgemeiner Vorverkauf: 13.04.2012, 09:00 Uhr, www.eventim.de | |||||


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