Gesellschaft Freunde der Künste

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Ausstellungseröffnung am 5. März 2014

Die Galerie der Berliner Wasserbetriebe zeigt Werke von Ted Behrens und Jens Hunger

Der Künstler Jens Hunger gibt in seinen Arbeiten Einblick in seine Perspektive auf eine scheinbar verworrene und bedrohliche Außenwelt.


Mischung aus phantastischen und realistischen Bildelementen

Am Anfang dieser künstlerischen Auseinandersetzung standen Comics und Collagen, aber seit einigen Jahren entstehen Ölgemälde auf Leinwand, Baumwolle und Papier. Dabei bedient er sich einer surrealistischen und expressiven Bildsprache. Eine Mischung aus phantastischen und realistischen Bildelementen verschmilzt zu einem eigenen Ausdruck. Dabei versucht er, das Unwirkliche und Traumhafte sowie die Tiefen des Unbewussten auszuloten und darzustellen. Oft ist auch eine Auflösung von scheinbar gegensätzlichen Zuständen und Situationen zu betrachten. Die Elemente Farbe, Dynamik und Gefühl lassen sich in nahezu jedem seiner Werke finden.

Jens Hunger mal groteske Szenerien

Der Betrachter entdeckt eine Vielzahl von Positionen, die auf ihn einwirken und die er für sich interpretieren kann. Es ist der Versuch der Einbettung des Wunderbaren, aber auch des Schreckhaften in banale oder manchmal auch groteske Szenerien. Teilweise eruptive, aber auch zurückhaltende Ausdrucksmittel wie zum Beispiel ein vitaler Farbauftrag oder eine vereinfachte Formgebung sind zu betrachten. Bisher waren die Arbeiten von Jens Hunger an verschiedenen Ausstellungsorten in Berlin, Köln, München, Hamburg, Düsseldorf Aachen, Wien, Graz, Würzburg, Bochum und Schwerin zu sehen. Jens Hunger ist 1968 geboren.

Bildhauerei von Ted Behrens

Seit 1993 arbeitet Ted Behrens fast ausschließlich plastisch. Bildhauerkurse in Italien und Polen begleiteten das Experimentieren im Atelier bzw. unter freiem Himmel.
Themen und Materialien variieren: Abstraktes steht neben Figürlichem, poliertes Holz neben rauem Beton. Seine Auseinandersetzungen finden hauptsächlich über Materialien statt. Wenn er Holz benutzt, so wird dieses nicht gekauft, sondern es sind Fundstücke: alte Baumstämme, die eine eigene Ästhetik durch Verwitterungen oder Wurmstiche haben, oder glatt Poliertes, dessen Oberfläche den Charakter von Marmor annimmt. Anfassen!

Vernissage am 5. März um 18 Uhr | 06.03.2014 bis 28.03.2014

Berliner Wasserbetriebe
Stralauer Straße 33
10179 Berlin

jenshunger@gmx.de