Im Rahmen der Retrospektive der diesjährigen Internationalen Filmfestspiele Berlin wird ein Rückblick auf 60 Jahre Berlinale geboten. Im offiziellen Programm wird der erste und einzige Film aus der DDR, der mit einem Goldenen Bären ausgezeichnet wurde, gezeigt, Rainer Simons DIE FRAU UND DER FREMDE aus dem Jahr 1985.
Die beeindruckende Literaturverfilmung der DEFA nach einem Text von Leonhard Frank konnte wegen ungeklärter Rechtefragen lange nicht gezeigt werden und ist erst seit 2008 wieder im Kino zu sehen.
Der Regisseur von DIE FRAU UND DER FREMDE Rainer Simon war in den 80er Jahren einer der wichtigsten Regisseure der DDR-Filmproduktion DEFA.
Der Film wird dreimal im Programm der Retrospektive zu sehen sein, zwei der Vorführungen in Anwesenheit des Regisseurs:
13.2.2010, 21:30 Uhr, Berlinale Goes Kiez, Kino Toni, OF (mit Rainer Simon)
16.2.2010, 20:30 Uhr, CinemaxX 8, OmeU (mit Rainer Simon)
19.2.2010, 22:00 Uhr, Zeughauskino, OmeU
Rainer Simon wird zudem an einem Podiumsgespräch zur DEFA auf der Berlinale teilnehmen, am 18.2.2010 um 18:00 Uhr im Filmhaus am Potsdamer Platz, Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin.
DIE FRAU UND DER FREMDE
Eine Frau zwischen zwei Männern – ihrem Ehemann und einem mysteriösen Fremden – in den Wirren des I. Weltkrieges. Die dramatische Liebes- und Freundschaftsgeschichte thematisiert kritisch und vielseitig Probleme des Krieges und seiner Folgen.
DIE FRAU UND DER FREMDE ein Film von Rainer Simon, mit Kathrin Waligura, Joachim Lätsch, Peter Zimmermann, Katrin Knappe, Christine Schorn und Ulrich Mühe
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