Gesellschaft Freunde der Künste

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Am Sonntag, den 23.01.2011, 18.00 Uhr

Die Fledermaus - Die Operette der Rekorde - ‚beste Operette der Welt’, ‚Königin der Operetten am Staatstheater Wiesbaden

Am Ostersonntag, dem 5. April 1874 wurde in Wien jene ‚Fledermaus’ uraufgeführt, die der 48-jährige Johann Strauß, laut durchaus glaubwürdiger Überlieferung, in vierzigtägiger Trance und Zurückgezogenheit zu Papier gebracht hatte.

Wie bei manchem großen Ereignis ahnten die Teilnehmer der Uraufführung im Theater an der Wien nicht, einem solchen beigewohnt zu haben. Die Wiener, die sich zumindest im Theater vor der Realität geborgen wissen wollten, missbilligten das Gegenwartsmilieu von Villa und Ballsaal...

Großzügig überließen sie es den ‚Piefkes’ in Hamburg und Berlin, aus der Novität einen Serienerfolg zu machen. (Karl Schumann)

Die Fledermaus’ wurde auf jeden Fall zur Operette der Rekorde: ‚beste Operette der Welt’, ‚Königin der Operetten’, ‚beste deutschsprachige Operette’ etc. und das, obwohl ihr Titel an ein Tier gemahnt, das gemeinhin als gespenstisch gilt, ja den Vampiren gleichgesetzt wird, die Orte bewohnen, an denen es nicht geheuer ist.

Ungeheure’ Wirkung erzielte man mit diesem an sich harmlosen Flugwesen auch, wenn man zum Karneval sein Äußeres borgte: das Wappentier des Schaurigen mutierte so zum Scherzartikel.

Musikalische LeitungWolfgang Wengenroth
RegieFriedrich Meyer-Oertel
Bühne und KostümeHeidrun Schmelzer
ChoreinstudierungChristof Hilmer
Mit:
Gabriel von EisensteinThomas de Vries
Rosalinde, seine FrauAnnette Luig
Frank, GefängnisdirektorWolfgang Vater
Prinz Alexander OrlofskyUte Döring
Alfred, TenorEberhard Francesco Lorenz
Dr. FalkeReinhold Schreyer-Morlock
Dr. BlindErik Biegel
Adele, Stubenmädchen bei EisensteinsEvgenia Grekova
Ida, Adeles SchwesterFelicitas Geipel
Frosch, GefängniswärterStephan Bieker
Iwan, Kammerdiener des PrinzenThomas Braun
 
 

Orchester, Chor, Statisterie und Extraballett des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden

Sonntag, den 23.01.2011, 18.00 Uhr

Operette von Johann Strauß

Großes Haus

Aufführungsdauer: 3 Stunden. Eine Pause

Hessisches Staatstheater Wiesbaden
Pressereferat
Christian-Zais-Str. 3
65189 Wiesbaden


Ansprechpartner:
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