Als Kind war Mehmed Pascha aus einem kleinen bosnischen Dorf von den Türken entführt worden. Nach einer beeindruckenden Karriere erfüllt er sich schließlich als Großwesir des türkischen Sultans einen Traum: Die Brücke über die Drina nahe der Stadt Wischegrad, die den Ort seiner Herkunft mit den Orten seines Lebens verbinden soll.
Unter vielen Mühen und Opfern von der Bevölkerung gebaut, wird diese Brücke dreihundert Jahre lang Zeuge der großen (blutigen) Auseinandersetzungen zwischen Orient und Okzident. Im Spannungsfeld von Mythos, Legendenbildung und Alltagsgeschichte begeben wir uns auf eine theatralische Spurensuche nach den Konfliktlinien innerhalb des Balkans, die sich bis in die Gegenwart fortschreiben.
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