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Kunst der Kopie - Made in China

Die Begriffe "Kopie" in Verbindung mit "China" rufen bei den meisten Europäern eher negative Assoziationen hervor

Berlin (ots) - Die Begriffe "Kopie" in Verbindung mit "China" rufen bei den meisten Europäern eher negative Assoziationen hervor. Hat doch das Label "Made in China" hierzulande einen zweifelhaften Ruf.

In Asien jedoch, auf dem Feld der Kunst, gehört das Kopieren zur Tradition. Der Unterschied zwischen Kopieren und Kreieren wird hier anders definiert. Jede künstlerische Ausbildung basiert auf dem Herstellen von Kopien.

Das hat jetzt eine Gruppe von Studierenden der Kunsthochschule Berlin-Weißensee bei ihrem Besuch chinesischer Hochschulen und Kunststätten eindringlich und anschaulich erfahren.

Unter der Leitung des Gastdozenten Thomas Adebahr arbeiteten die neun Studierenden unterschiedlicher Fachgebiete an einer Ausstellung zum Thema Kopie an der Partneruniversität der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, der Guangzhou Academy of Fine Arts in Goungzhou sowie der China Academy of Art, Hangzhou.

Die Ergebnisse präsentieren deutsche und chinesische Künstler nun in der Ausstellung "Shanzhai - Researching the culture of copying" in Berlin im Rahmen des "Deutsch-Chinesischen Jahres der Wissenschaft und Forschung 2009/10". Zu Gesprächen im Rahmen der Ausstellung werden die international anerkannten chinesischen Künstler Guan Huaibin und Huang Xiaopeng sowie der Kurator Wu Jie extra anreisen.

Shanzhai-Shop

Im Shanzhai-Shop können Kopien einzelner Arbeiten während der Ausstellung erworben werden. Alle Kopien werden in China (auch nach Wunschmaßen) von einheimischen Künstlern hergestellt, datiert, signiert, und mit dem Stempel "Made in China" versehen. Vor der Auslieferung an den Sammler wird jede Kopie vom Autor des Originals nummeriert und ebenfalls signiert.

Ort: Uferhallen, Uferstrasse 8-11, 13357 Berlin

Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag, 11.00 - 19.00 Uhr Dienstag bis Freitag, 12.00 - 18.00 Uhr Montag nach Vereinbarung, Mobil: 0157 / 87 51 70 19

Veranstaltungstermine:


Dienstag, 18.05.2010, 19.00 Uhr, Vortrag von Wu Jie (Kurator, Guangzhou) zum Thema "Contemporary Chinese Art" mit anschließendem Gespräch im GLS Campus Berlin, Kastanienallee 82, 10435 Berlin

Mittwoch, 19.05.2010, 18.00 Uhr, Filmvorführung zum Thema, "F for Fake", Orson Wells, 1974, im Lichtblick Kino, Kastanienallee 77, 10435 Berlin. Eintritt: 5,- Euro, ermäßigt 4,50 Euro

Donnerstag, 20.05.2010, 19.00 Uhr Vortrag von Prof. Huang Xiaopeng (Guangzhou Academy of Fine Arts, Guangzhou) zum Thema "Translation and Dislocation" mit anschließendem Gespräch im GLS Campus Berlin, Kastanienallee 82, 10435 Berlin

Freitag, 21.05.2010, 19.00 Uhr Vortrag von Prof. Guan Huai Bin (China Academy of Art, Hangzhou) als Künstlergespräch im GLS Campus Berlin, Kastanienallee 82, 10435 Berlin

Finissage: Donnerstag, 27.05.2010, 19.00 Uhr

Weitere Informationen unter: http://www.kh-berlin.de/index.php5?projectID=750&Action=seeProject

Kontakt:

Kunsthochschule Berlin-Weißensee, Referat für Öffentlichkeitsarbeit Bühringstraße 20, 13086 Berlin Mo, Di 9.00 - 16.00 Uhr, Mi 9.00-12.00 Uhr Tel. 030-47705-222 Fax: 030-47705-291 E-Mail: mailto:presse@kh-berlin.de , http://www.kh-berlin.de


Die "Nachrichten aus Berlin - Wissenschaft" sind ein Service der Berlin Partner GmbH und ihrer Berlin-Partner Wissenschaft. http://www.berlin-partner.de/wissenschaft http://www.berlin-sciences.com


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